Strache: Hände weg vom Trinkgeld!

~ Ramponierte "KHG-Marke" steht mittlerweile für "kalt, hartherzig und gierig" ~

Wien (OTS) - Ein dreifaches Nein deponierte heute der Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache zur geplanten "Trinkgeldsteuer". ****

Gerade im Gastgewerbebereich, wo die Einkünfte rund 30% unter dem Kollektivverträgen liegen, sei die Einführung einer neuen Steuer nicht nur wirtschaftspolitischer Nonsens, es sei auch zu befürchten, daß der Arbeitsmarkt gerade in diesem Sektor durch die finanzielle Abwertung mit Billigarbeitskräften aus Osteuropa überschwemmt werde.

Er, Strache, werde es mit Sicherheit nicht zulassen, daß Grasser -mit Rückendeckung von Bundeskanzler Schüssel - die rund 500.000 direkt Beschäftigten in der Gastronomie mit einer neuen Steuer derart belastet, daß ihre ohnedies schon sehr beschränkten Einkünfte noch zusätzlich gedrückt werden.

Die Wiener Freiheitlichen, so Strache, würden daher eine Petition starten um diesem Vorhaben Einhalt zu gebieten und den Finanzminister in seinem "politischen Amoklauf" Einhalt zu gebieten. Grasser mache mit diesem Vorstoß seinem Namenskürzel alle Ehre. "KHG" werde nicht zu Unrecht mit "kalt hartherzig und gierig" übersetzt, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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