Walch: Grassers Vorstoß zur Trinkgeldbesteuerung kommt nicht in Frage

"Hier würde Grasser die Falschen bestrafen!"

Wien (OTS) - "Eine pauschalierte Trinkgeldbesteuerung kommt für mich nicht in Frage, da es die Falschen treffen würde. Im Gastgewerbe beispielsweise verdienen die Arbeitnehmer ohnedies so wenig, daß das bißchen Trinkgeld ein Bestandteil des Lohnes ist, den die Arbeitnehmer dringend brauchen. Das gleiche gilt für FriseurInnen und TaxifahrerInnen", sagte heute der freiheitliche Arbeitnehmersprecher NAbg. Max Walch. *****

"Ich finde es als unerhört, daß der Finanzminister ausgerechnet in die Tasche jener Arbeitnehmer greifen will, deren Verdienst unter dem Durchschnittseinkommen liegt. Genau in den vorgenannten Branchen sind die Kollektivvertragslöhne am Niedrigsten. Ich hoffe nur, daß durch diese Ankündigung vom Finanzministerium die Gewerkschaft wach gerüttelt wird, und sich bei den Kollektivvertragsverhandlungen dementsprechend verhält," so Walch abschließend.

(Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001