Wohnbauförderung: SPÖ entdeckt plötzlich den ländlichen Raum

VP-Abg. Klaus AUER empfiehlt "Metnitzer Modell" für Jungfamilienförderung und Pendlerbeihilfe

Klagenfurt (OTS) - Pendlerbeihilfe

Positiv bewertet der VP-Abgeordnete zum Nationalrat und Bezirksparteiobmann von St.Veit/Glan, DI Klaus Auer, die Absichtserklärung von Gemeindereferent Rohr, künftig stärkere Akzente für die schwachen Landgemeinden zu setzen. "Jahrzehntelang hat die SPÖ die Zentralisierung vorangetrieben, wie z.B. durch die Gemeindezusammenlegung in den 70-er Jahren. Die Abwanderung war daher in Kärnten seither besonders groß" kritisiert Auer und fordert die Umsetzung längst fälliger Programme für den ländlichen Raum.

Nach Ansicht Auers sollte die Höhe der Wohnbauförderung in Zukunft nach der Entfernung zu den Ballungszentren berechnet werden. "Wenn wir die Wohnungen, den Kauf von Althäusern und die Baugründe für Wohnhäuser in den entlegenen Tälern nicht dementsprechend fördern, dann ist der ländliche Raum nicht konkurrenzfähig." Nur so kann man nach Ansicht von Nationalrat Auer junge Familien dazu bewegen, doch nicht in die Ballungszentren abzuwandern, sondern sich in ihrer Heimat anzusiedeln.

Als Vorbild für ein solches Vorgehen nennt der Abgeordnete seine Heimatgemeinde Metnitz. Diese bietet Jungfamilien günstigste Baugründe, gewährt ihnen eine Ansiedelungsprämie für Wohnungen und Einfamilienhäuser und zahlt auch noch eine eigene Pendlerbeihilfe. "Das Metnitzer Modell zeigt bereits Erfolge, denn die Abwanderung konnte vorerst stark gebremst werden" freut sich Auer und fügt hinzu:
"Aber die Finanzkraft der Gemeinde reicht nicht aus und das Land hat ohnehin vom Bund im Rahmen des Finanzausgleichs zusätzliches Geld bekommen, dass eigentlich den Gemeinden gebührt. Landesrat Rohr muss dieses Geld den Gemeinden über die Bedarfszuweisungen wieder zurück geben" so Auer abschließend.

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