Hernalser Grüne: Geplante Flächenwidmung stößt auf Widerstand

Neuwaldegg hat schon genug leer stehende Wohnungen

Wien (OTS) - "Bei BürgerInnen in Dornbach und Neuwaldegg hat bereits der Abriss des Hauses Dornbacherstraße 125 für Unruhe gesorgt", berichtet Bezirksrat Sepp Neustifter von den Hernalser Grünen, "mit den vorliegenden Plänen zur Umwidmung der Baufläche hat sich nun Widerstand gebildet." Engagierte BürgerInnen haben in den vergangenen Wochen mehr als 130 Unterschriften gegen die geplanten Änderungen gesammelt und diese gemeinsam mit einer umfangreichen Stellungnahme in der Hernalser Bezirksvertretung deponiert. "Die Hernalser Grünen teilen die Bedenken dieser Menschen, zu Recht befürchten sie in Zukunft noch mehr leer stehende Wohnungen in Neuwaldegg. Auch sind weitere Eingriffe in das Ortsbild und den Grünraum zu befürchten.", so der Bezirksrat der Hernalser Grünen.

Vorigen Sommer erfolgte der Abriss des Gebäudes Dornbacherstraße 125, ein altes Dornbacher Haus aus dem 17. Jahrhundert. Die Hernalser Grünen reagierten mit einer Anfrage an Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer, denn das Haus stand jahrelang unter Ensembleschutz. Dieser wurde aufgehoben, nach dem das Gebäude viele Jahre dem Verfall preisgegeben wurde. Momentan klafft eine Baulücke bei der Endstelle der Linie 43.

"In Dornbach und Neuwaldegg wird vor allem auf Kosten des Ortsbildes und des Baumbestandes in den letzten Jahren zu viel gebaut und geplant. Die Grünen stehen für Erneuerungen, aber sicher nicht für Spekulationen mit Bau- und Grünflächen im Bezirk zur Verfügung. Deshalb werden wir auch diesmal die berechtigten Interessen der BürgerInnen vertreten. Im Bauausschuss der Hernalser Bezirksvertretung werden wir das mit den anderen Fraktionen diskutieren," schließt Grünen Bezirksrat Sepp Neustifter.

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