Sacher: Zahlreiche Hochwasserschutzeinrichtungen bewilligt

Rasche Umsetzung ist dringend notwendig

St. Pölten (SPI) - "Nach wie vor fühlen sich viele Menschen vom Hochwasser bedroht. Zu tief sitzen die Bilder des Jahres 2002, als ganze Landstriche in den Wassermassen verschwunden sind. Es ist daher nicht nur für das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen wichtig, dass zügig die Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt werden, es ist auch notwendig im Interesse der Wirtschaft des Landes. Die Schäden an Häusern, Firmen, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen haben den betroffenen Regionen große wirtschaftliche Einbußen beschert", erläutert der Zweite Präsident des NÖ Landtages, LAbg. Ewald Sacher, die Ausgangssituation. Schon bisher wurden vom Land Niederösterreich zahlreiche Vorhaben durchgeführt, in der jüngsten Regierungssitzung wurde wieder grünes Licht für 5 weitere Projekte gegeben. "Jede einzelne Maßnahme zählt, sind doch durch die weitläufigen Flusssysteme unseres Landes auch zahlreiche kleine Bäche zu reißenden Wassermassen geworden", so Sacher weiter.****

Insgesamt werden 1.447.500 Euro aus Landesmitteln in die verschiedenen Projekte investiert. "Allein für Maßnahmen zur Verbesserung des Erosionsschutzes und des Wasserrückhalts sowie der ökologischen Funktionsfähigkeit von Gerinnen in verschiedenen Katastralgemeinden des Wald- und Weinviertels werden vom Land 550.000 Euro aufgewendet. Im Gegensatz zu früheren Meinungen weiß man heute, dass nicht ‚zubetonierte' Bäche, sondern möglichst naturnahe Flüsse den besten Schutz für Mensch, Tier und Umwelt gewährleisten", erläutert Sacher. Ebenso vom Land bewilligt wurden die Mittel für den Grundankauf und die Grundbuchsordnung für den passiven Hochwasserschutz im unteren Kamptal, ein Hochwasserschutzprojekt an der Großen Erlauf in Wieselburg, den Grundankauf für den passiven Schutz an Oberem Kamp, Purzelkamp, Zwettl, Krems und Lainsitz. "Das Kamptal war 2002 eine der am meisten betroffenen Regionen. Den Menschen sitzt der Schock über die dramatischen Bilder noch tief in den Knochen, hier die notwendigen Maßnahmen zügig umzusetzen, ist daher von besonderer Dringlichkeit", so der Kremser Mandatar abschließend.
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