Sacher: Mehr Sicherheit bei Schülertransporten durch neue Zählregel

Zukünftig soll jedes Kind auch einen eigenen Sitzplatz haben

St. Pölten (OTS) - ,(SPI) - Mit der Schließung kleinerer Schulen und der Entstehung von zentralen Schulstandorten sind immer mehr SchülerInnen gezwungen, erhebliche Distanzen zur Schule zurückzulegen. Mehr als die Hälfte benutzt für den täglichen Schulweg öffentliche Verkehrsmittel. In diesem Zusammenhang machte heute SPNÖ Verkehrsprecher und Zweiter NÖ Landtagspräsident, LAbg. Ewald Sacher, einen Vorstoß in Sachen mehr Sicherheit in Niederösterreichs Schulbussen. "Mit dem Bus zur Schule - das ist im Vergleich zu allen anderen Transportarten, eine verhältnismäßig sichere Angelegenheit. Jedoch mehren sich in letzter Zeit immer öfter Klagen von Eltern und Schülern über einen Anstieg der Sicherheitssrisken wegen überfüllter Autobusse. Meine Forderung richtet sich daher, auf die Einführung einer neuen Zählregel für den Busbereich. Zukünftig soll jedes Kind auch einen eigenen Sitzplatz haben", so Sacher.****

"Aus Sicht der Verkehrssicherheit ist die aktuelle Zählregel für Omnibusse sehr kritisch zu sehen, da sie bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Kinder im Bus steht. Verschärfend kommt hinzu, dass sich Kinder weder angurten können, noch in den Bussen kindergerechte Haltegriffe vorhanden sind. Dies erhöht die Verletzungsgefahr in kritischen Situationen, wie etwa bei einer Notbremsung, um ein Vielfaches", kritisiert der NÖ-Politiker weiter. Im Omnibusbereich zählen derzeit Kinder unter 6 Jahren überhaupt nicht. Weiters gilt, dass drei Kinder zwischen 6 und 14 Jahren als zwei Erwachsene zu zählen sind.

Hauptursache für Verletzungen beim Schülertransport sind nicht Verkehrsunfälle, sondern Stolpern beim Ein- oder Aussteigen, Stürze im Bus, Drängeln und Ähnliches. Zusätzlich steigt in überfüllten Bussen die Aggression, wodurch es immer wieder zu Verletzungen kommt. Aber auch die Busfahrer geraten durch diese unbefriedigte Situation oftmals unter Stress. "Ziel muss es sein, eine Zählregel 1:1 einzuführen, damit Kinder in öffentlichen Verkehrsmitteln mehr Sicherheit erhalten", so LT-Präs. Sacher abschließend.
(Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0006