Blecha: Armutszeugnis für Regierung im Jubiläumsjahr 2005

Wien (SK) Ein "Armutszeugnis" stellt der Präsident des Pensionistenverbandes, Karl Blecha, der Regierung und Kanzler Schüssel aus. Blecha: "Es ist eine Schande, wie die Regierung im Jubiläumsjahr mit jener Generation umgeht, die Österreich aufgebaut hat! Rund 200.000 Pensionisten müssen in akuter Armut leben, 140.000 davon sind Frauen, darunter die jetzt hoch gelobten 'Trümmerfrauen'. Der Pensionistenverband lässt nicht locker: Der Ausgleichszulagen-Richtsatz für Alleinstehende ('Mindestpension'), der derzeit unter der Armutsgrenze liegt, muss auf 675 Euro angehoben werden!" ****

Blecha weiter: "Auch bei den Pensionen muss eine Nachbesserung kommen. Allein 2004 hat die Teuerung bei Heizkosten und Artikeln des täglichen Bedarfs im Monat durchschnittlich 25 Euro gekostet!" Der Seniorenvertreter kritisierte auch die Gesundheitspolitik: "Die Regierung erhöht die Krankenversicherungsbeiträge, die Rezeptgebühren und Selbstbehalte und streicht die Brillenzuschüsse. Was kommt als Nächstes? Kein Gehstock mehr, kein Hörgerät, kein Rollstuhl, keine hochwertigen Medikamente, keine Hüftoperationen? Das wird der Pensionistenverband nicht zulassen!" (Schluss) ns/mp

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