Nicht nur leben, sondern mitleben

LSth. Bischof: "Spagat" ein vorbildliches Modell für jugendliche Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Bregenz (VLK) - Im Landhaus begrüßte Landesstatthalter Hans-Peter Bischof heute, Freitag, die im Projekt "Spagat" engagierten Mentorinnen und Mentoren. Dieses europaweit fast einzigartige Modell hilft Jugendlichen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, den Schritt von der Schule in die Arbeitswelt zu bewältigen. "Wir alle wollen, dass Menschen mit Behinderung nicht nur leben, sondern mitleben. In diesem Sinne ist 'Spagat' ein großartiges, vorbildliches Integrationsmodell", sagte LSth. Bischof.

Als Pilotprojekt wurde 'Spagat' 1998 vom Institut für Sozialdienste (IfS) gestartet. Zu Beginn wurden drei Leute betreut, heute sind es knapp 100. LSth. Bischof: "Vorarlberg ist ein Land mit hoher menschlicher Qualität. Die soziale Solidarität mit den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft gilt bei uns sehr viel. 'Behindert sein' darf nicht als etwas Ungewöhnliches gesehen werden, sondern als ein 'Anders sein', so wie eben jeder von uns anders als der Andere ist. Es geht darum, zu erkennen und zu verstehen, dass Menschen mit Behinderungen wie alle anderen Menschen auch ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen haben. Und genau dafür setzt sich 'Spagat' ein."

Eine besonders wichtige Person bei der beruflichen Eingliederung von Jugendlichen mit Behinderung im Rahmen von "Spagat" ist die Mentorin bzw. der Mentor. Für jeden Jugendlichen wird ein innerbetrieblicher Mentor gesucht, der ihm als Ansprechpartner zur Seite steht. Mentor ist daher eine wichtige Funktion innerhalb des Betriebes, so Bischof: "Ohne die Mentorinnen und Mentoren wäre das Projekt 'Spagat' nicht so erfolgreich, wie es heute ist."

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