Mehr Nutzen - weniger Kosten: Der RFW präsentiert seinen Spitzenkandidaten!

Krenn: "RFW ist der Garant für weitere Reformen in der Wirtschaftskammer!"

Wien (OTS/RFW) - "Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) will auch in der nächsten Funktionsperiode die Reformen innerhalb der Wirtschaftskammer weitertreiben", so der RFW-Spitzenkandidat und WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn heute in der Auftakt-Pressekonferenz des RFW.

Seit dem Jahr 2000 sitzt das erste Mal in der hundertjährigen Geschichte der Wirtschaftskammer ein Vertreter des RFW im Präsidium. Seitdem hat sich laut Krenn innerhalb der eingefahrenen Wirtschaftskammerstrukturen auch einiges bewegt: Die Umlagen wurden gesenkt, die Eintragungsgebühr abgeschafft, das Wahlrecht demokratisiert, die uralten Strukturen aufgebrochen und erneuert. "Durch den RFW wurden Einsparungen von rund 154 Mio. Euro durchgesetzt. Mehr Nutzen, weniger Kosten, das war für den RFW seit der letzten Wahl das Motto und soll es auch in den nächsten fünf Jahren bleiben", verspricht Matthias Krenn.

Eine der wichtigsten Forderungen des RFW für die nächste Kammerperiode ist die Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften: "Es gibt Unternehmen, die bis zu vierzehn Mal die Pflichtmitgliedschaft in Form der Kammerumlage berappen müssen. Das ist unverständlich." Bereits im Jahr 2000 gab es in dieser Sache einen Konsens mit der Mehrheitsfraktion in der WKÖ: "Jetzt aber wollen sie das Thema anscheinend auf die lange Bank schieben. Der RFW wird sich aber mit aller Vehemenz für eine Abschaffung der Mehrfachmitgliedschaften einsetzen!"

Ein weiteres Unikum ist die doppelte Grundumlage für Kapitalgesellschaften: "Das muss in der nächsten Funktionsperiode fallen", fordert Krenn.

Auch wirtschaftspolitisch konnte der RFW Erfolge für sich verbuchen. So wurde zum Beispiel der 13. Umsatzsteuer-Termin auf Drängen des RFW abgeschafft: "Unser langjähriger Kampf gegen diese europäische Einzigartigkeit hat sich bezahlt gemacht. Die 13. Ust konnte ihr 10-jähriges Jubiläum nicht begehen. Das Wirtschaftsjahr hat endlich wieder zwölf Monate. Das schwarz-rote Ärgernis und ein enormer Wettbewerbsnachteil sind endgültig beseitigt."

Weiters hat der RFW an der größten Steuerreform der 2. Republik, welche eine Entlastung von drei Mrd. Euro mit sich bringt, mitgearbeitet: "Klein- und Kleinstunternehmer profitieren von dieser Reform am meisten. Die Körperschaftssteuer wurde gesenkt, einzelne Bagatellsteuern abgeschafft, die Werbeabgabe halbiert, die Getränkesteuer gibt’s nicht mehr, um nur einige wichtige Punkte hier zu nennen", erläutert Krenn die verbuchbaren Erfolge.

Fritz Amann, Bundesobmann des RFW sprach sich vor allem für eine Humanisierung des Steuersystems aus:"Man muss den Faktor Lohnkosten -bezogen auf den Nettoproduktionswert eines Unternehmens -berücksichtigen. Das wäre der richtige Ansatz für ein modernes Steuersystem, welches den Einsatz von Humankapital belohnt, indem es steuerlich zu einer Rückvergütung kommt. Auch die internationale Betrachtung zeigt uns, dass Österreich zum Thema "Human Resources" deutlich unter dem EU-Durchschnitt liegt", so Amann in seinen Ausführungen.

Die Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 25% - wie in der beschlossenen Steuerreform vorgesehen - macht Sinn und stärkt die österreichischen Wirtschaftstreibenden im internationalen Wettbewerb. Zur weiteren Standortsicherung sollte jedoch Flexibilität gezeigt werden, und die KöSt dem Humanaufwand eines Betriebes angepasst werden, wobei unterm Strich ein Nullsummenspiel herauskommen sollte.

Amann sprach auch das Problem der Lehrlingsausbildung an: "Die Grundproblematik, dass immer noch zu wenig Betriebe bereit sind, Lehrlinge auszubilden, hat sich im Wesentlich nicht verändert. Die heimischen Klein- und Mittelbetriebe brauchen daher attraktivere Anreize, um in die Lehrlingsausbildung einzusteigen."

Jeder Betrieb, der sich bereit erklärt Lehrlinge aufzunehmen und auszubilden, sollte daher, laut Amann, in den Genuss eines "Lehrlingsausbildungsfreibetrages" kommen: "Wir fordern einen "Lehrlingsausbildungsfreibetrag" von 120% der Bruttolohnsumme der in Ausbildung befindlichen Lehrlinge. Mit dieser Maßnahme könnten zusätzliche Kosten, die den Betrieben durch die Lehrlingsausbildung entstehen, abgefedert werden. Damit ist es auch kleineren Betrieben möglich, in Zukunft Lehrlinge auszubilden und so den Facharbeiter für morgen zu garantieren."

Am Schluss der Presseveranstaltung spricht Matthias Krenn nochmals die Ziele des RFW bei der Wirtschaftskammerwahl an: "Wir sind auf einem sehr guten Weg, und wollen den zweiten Platz auf Bundesebene halten. Die Vorzeichen, dass wir in Kärnten gar den Präsidenten stellen sind positiv, und auch in Wien könnte die schwarze Mehrheit fallen." Der RFW wird auf jeden Fall den Reformauftrag der Wähler annehmen und sieht sich als Garant dafür, dass sich in der Wirtschaftskammer auch in den nächsten Jahren noch einiges bewegen wird, so Krenn abschließend.(gg)

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