ÖAMTC: Schneehaufen als Parkhindernisse

Wer die Straßenbahn behindert, muss mit Kosten von mehr als 200 Euro rechnen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Mehr als 200 Euro (Anonymverfügung und Kosten für den Feuerwehr-Einsatz) kann es laut ÖAMTC-Informationszentrale kosten, wenn ein nicht ordentlich am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug die Straßenbahn behindert. Im Winter kennen das die Autofahrer: Überall Schnee, endloses Kreisen, um einen Parkplatz zu finden und dann einparken zwischen zwei Schneehaufen. Man ist froh, endlich aussteigen zu können und übersieht vielleicht, dass man aufgrund der Schneehaufen zu weit vom Gehsteigrand weg parkt.

Die Folge: Es stehen mehrere Straßenbahnen aufgereiht, weil das Auto zu weit in die Fahrbahn ragt, und die "Bims" nicht vorbeifahren können. Die Feuerwehr muss ausrücken und sechs Mann "wippen" das Fahrzeug näher zum Straßenrand. In diesem Fall muss der Lenker mit einer Anonymverfügung von mindestens 70 Euro rechnen. Zusätzlich verrechnet die Feuerwehr pro Minute ab Alarmierung bis zum Einrücken 5,60 Euro. Bei einer Minimal-Einsatzdauer von 25 Minuten beträgt dies stolze 140 Euro - insgesamt
210 Euro.

Der ÖAMTC-Tipp: Besonders bei Schneelage auf Schienenstraßen nach dem Einparken noch einen Blick auf das geparkte Auto werfen.

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ÖAMTC-Informationszentrale/la

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