Amon: Nicht selbst in die alten Schemata der Bildungsdebatte zurückfallen, Herr Niederwieser!

Wien, 28. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Die ÖVP werde sicherlich nicht so tun, als habe es PISA nicht gegeben, wie SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser heute, Freitag, ausführte. "Aber die SPÖ tut so, als gebe es nur PISA, als gebe es nur einen punktuellen Test, der uns als allwissende Stichprobe Auskunft über unser gesamtes Schulsystem gibt", sagte ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. Im Gegensatz dazu beschäftige man sich in der ÖVP auf breiter Basis mit Vorschlägen zur Qualitätssicherung des österreichischen Bildungssystems. "Und dabei verlassen wir uns im Gegensatz zur SPÖ und ihren Protagonisten nicht nur auf das, was schon vor 30 Jahren gefordert wurde, sondern wollen neue Wege gehen - auf Basis des tatsächlichen Bedarfs und vieler fundierter wissenschaftlicher Studien." ****

Die SPÖ habe sich mit den gestrigen Aussagen ihres "Kompetenzteam-Leiters" Josef Broukal von einer seriösen Diskussion verabschiedet. "Wenn der Wissenschaftssprecher der SPÖ meint, Telefonumfragen könnten eine fundierte Bedarfserhebung für Tagesbetreuung an den Standorten selbst ersetzen, sagt das viel über das wissenschaftliche Verständnis des Sprechenden und die Kompetenz des Kompetenzteams Bildung aus", so Amon.

Der ÖVP-Bildungssprecher forderte Niederwieser auf, "wahr zu machen, was er verlangt: Nicht in die alten Schemata der Bildungsdebatte zurückzufallen" und die sozialistischen Modelle der Ganztagsschule und der Gesamtschule endlich dort zu lassen, wo sie hingehörten: "In die Parteiengeschichte." Es gelte nun, "mit neuen, kreativen Ideen für die Zukunft unserer Jugendlichen zu arbeiten. Dazu wird auch die SPÖ über ihren Schatten springen müssen", schloss Amon.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002