Walch: Nein zur BH-Kasernenschließung in Freistadt

Wien (OTS) - "Ständig brodeln die Gerüchte, daß die Bundesheerkaserne Freistadt geschlossen wird und angeblich schon Käufer für das Objekt gesucht werden. Diese Verunsicherungspolitik muß ein Ende haben", forderte heute der Mühlviertler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Max Walch. ****

Eine Schließung der Kaserne Freistadt würde für die Region einen weiteren Tiefschlag bedeuten, warnte Walch. Etwa siebzig Arbeitsplätze seien in Gefahr bzw. würden teilweise ausgelagert und damit verloren gehen. Dies sei den Betroffenen gegenüber unverantwortlich.

Weiters dürfe man nicht vergessen, daß die Soldaten der Kaserne Freistadt bei der letzten Hochwasserkatastrophe größte Leistungen für die betroffene Bevölkerung erbracht hätten, etwa die schnelle Bergung von Menschen, Aufräumarbeiten bei den verwüsteten Objekten, deren Reinigung und Entsorgung, und sogar teilweise die Verpflegung von Personen, die durch die Hochwasserkatastrophe alles verloren hätten, erinnerte Walch.

"Wir brauchen die Kaserne Freistadt mit ihren Einheiten für die Sicherheit der Region, für den schnellen Einsatz bei Katastrophen und für die Ausbildung der Jugendlichen aus der Region, damit diese dort ihren Präsenzdienst ableisten können", so Walch.

Walch forderte Minister Plattner auf, endlich ein klares Wort zu sprechen, daß die Kaserne Freistadt erhalten bleibe und damit die Verunsicherung der Betroffenen endlich ein Ende habe. (Schluß

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