Leitl macht sich bei EU-Kommissar Kovács für Vereinfachung der Steuerregeln stark

EUROCHAMBRES-Präsident Leitl begrüßt Kovács’ Absage an Harmonisierung der Unternehmensteuersätze

Wien (PWK064) - Für einen raschen Abbau der steuerlichen Hürden für Unternehmen, die grenzübergreifend tätig sind, machte sich Christoph Leitl, Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES und der Wirtschaftskammer Österreich, bei seinem Arbeitstreffen in Brüssel mit dem für Zoll und Steuern zuständigen EU-Kommissar Laszló Kovács stark.

"Die ‚compliance costs’, also die Kosten für die Befolgung der unterschiedlichen Steuerregeln in der EU, sind insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe überproportional hoch und beeinträchtigen ihre Geschäftsmöglichkeiten", so Leitl. Der EUROCHAMBRES-Präsident sprach sich deshalb für Ansätze wie die Einführung eines "One-stop-shop", also die Einrichtung einer einzigen Anlaufstelle für die Abwicklung sämtlicher mehrwertsteuerlicher Angelegenheiten, oder die Sitzlandbesteuerung aus. Demnach sollen Klein- und Mittelbetriebe Gewinne, die sie in anderen EU-Staaten erwirtschaftet haben, nach den Regeln des jeweiligen Sitzlandes ermitteln und im jeweiligen Sitzland versteuern können.

Positiv nahm Leitl die Zusage von Kommissar Kovács auf, für einen "fairen Wettbewerb der Steuersätze" einzutreten. Kovács erteilte der von manchen geforderten Harmonisierung der Unternehmenssteuersätze eine Absage. "Ich kann Kommissar Kovács dafür die volle Unterstützung der Europäischen Wirtschaftskammern zusichern", so Leitl abschließend. (SR)

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