Razborcan: Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Schwechat darf nicht eingeschränkt werden

SPÖ initiierte Anfrage an Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll

St. Pölten, (SPI) - "Der Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Schwechat darf nicht eingeschränkt werden. Wenn von Schwechat aus in Zukunft nur mehr das hochrangige Autobahnnetz betreut wird, so sind nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch im Bereich der Bundes-, Landesstraßen und mancher Gemeindestraßen Verschlechterungen für die Autofahrer zu befürchten", so der Schwechater SP-Landtagsmandatar Gerhard Razborcan. Derzeit betreut die Straßenmeisterei Schwechat nicht nur das hochrangige Autobahnnetz, sondern auch die untergeordneten Straßen im Großraum Schwechat. Im Zuge von Umstrukturierungen durch den Autobahnbetreiber ASFiNAG steht nun die Ungewissheit im Raum, dass das untergeordnete Straßennetz in Hinkunft von viel weiter entfernten Straßenmeistereien, so jene in Bruck/Leitha oder in Mödling, betreut werden sollen. Deshalb initiierte Razborcan eine Anfrage an NÖ-Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll zur Zukunft der Straßenmeisterei Schwechat.****

"Hier liegt eine Verminderung der Straßenerhaltungsqualität, insbesondere im Bereich des Winterdienstes, leider auf der Hand. Durch die größeren Entfernungen sind nicht nur große zeitliche Verzögerungen zu befürchten, auch werden die Straßenmeistereien vordringlich die ihnen nächstgelegenen Zuständigkeitsbereiche betreuen. Der Großraum Schwechat befürchtet, hierbei ‚zweite Wahl' zu werden", so Razborcan weiter. Ebenso fehlt bei den anderen Straßenmeistereien Personal und technisches Equipment, um neue Bereiche sofort mitbetreuen zu können. Derweil müssen die derzeit 58 bei der Straßenmeisterei Schwechat beschäftigten Landesbediensteten fürchten, dass es bei einer Einschränkung ihres Betreuungsbereiches auch zu einem Personalabbau bzw. zu Versetzungen kommt.

"Die Region Schwechat, mit den Großbetrieben OMV und Flughafen, ist auf eine funktionierende Verkehrslogistik angewiesen. Man stelle sich vor, die Ostautobahn ist witterungs- oder unfallbedingt unpassierbar. Gerade dann braucht man raschest Personal und Equipment, um das untergeordnete Straßennetz ‚verfügbar' zu halten", sieht der Schwechater Mandatar eine klare Priorität für die Aufrechterhaltung des Betreuungsbereichs der Straßenmeisterei Schwechat.
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