Unternehmen der heimischen IT- & Consultingbranchen Zugpferde für Wirtschaftsaufschwung

Bundesspartenobmann Pollirer: "Erhebungen bestätigen: Heimische IT- und Consultingbranchen sind Jobmotor" - Für Arbeitszeitflexibilisierung auf betrieblicher Ebene

Wien (PWK061) - "Die 96.600 heimischen Unternehmen in den
Bereichen Information, Kommunikation und Consulting sind Jobmotor und werden ihrer Rolle als dynamische Zugpferde für einen Wirtschaftsaufschwung voll gerecht", zeigt sich Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zufrieden. So ergibt die jüngste detaillierte Auswertung der führenden Stellenmärkte in Österreich eine Steigerung der IT-Jobangebote im Jahr 2004 um doch recht deutliche 18 Prozent. Die positiven Konjunktursignale der Informations- und Consultingbranchen zeichneten sich auch in der Konjunkturerhebung für die heimischen Informations- und Consultingbranchen für das erste Halbjahr 2004 (die Präsentation der Zahlen für das Gesamtjahr 2004 erfolgt in Bälde) bereits ab: Die KMU Forschung Austria weist alleine für die erste Jahreshälfte ein Umsatzplus von 6,7 Prozent und eine Exportquote von 13,8 Prozent im Branchendurchschnitt aus: "Das sind deutlich positive Wirtschaftssignale", hält Pollirer fest.

Vor dem Hintergrund des harten globalen Wettbewerbs seien für heimische Unternehmungen - und da vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) - bestmögliche rechtliche Rahmenbedingungen vonnöten. Nach wie vor stehe die Forderung nach flexibler Gestaltung der Arbeitszeit im Vordergrund: Pollirer spricht sich unter Beibehaltung der gesetzlichen 40-Stunden-Woche für eine tägliche Normalarbeitszeit von 10 Stunden, eine tägliche Höchstarbeitszeit von 12 Stunden sowie für eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraumes aus: "Und am effektivsten sollte all das auf der betrieblichen Ebene ermöglicht werden." All diese Maßnahmen trügen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen bei. "Es muss den erfolgreichen, innovativen heimischen Unternehmen möglich sein, dann mehr zu arbeiten, wenn es die Auftragslage erfordert", schließt der Bundesspartenobmann. (JR)

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