Titel: Gemeinderat beschließt 30 Prozent Mindestanteil für Mittagsverpflegung an Wiener Schulen

Weiteres rotgrünes Projekt nun auf Schiene

Wien (OTS) - Wien (Grüne) - Der Wiener Gemeinderat beschließt in seiner heutigen Sitzung die Neuregelung der Mittagsverpflegung an ganztägig geführten öffentlichen Schulen. Im Zuge dieser neuen Gestaltung ab dem Schuljahr 2005/2006 wird auch ein 30 Prozent Mindestanteil von biologischen Lebensmitteln festgeschrieben. Die Festlegung ist Bestandteil des rotgrünen Projekts "Biolebensmittel in Einrichtungen der Stadt Wien", das nach der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2001 von SPÖ und Wiener GRÜNEN beschlossen wurde.

"Wir haben uns die Erhöhung des Bio-Anteils bei Lebensmitteln in Kindergärten, Schulen und Spitälern vorgenommen - mit dem heutigen Beschluss setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt", freut sich die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Sonja Kato. "In den städtischen Kindergärten, wo vor einem Jahr Bioessen eingeführt wurde, sind wir mit 43 Prozent Bioanteil unserem Ziel von 50 Prozent Bioanteil schon sehr nahe. Damit ist Wien bereits jetzt europaweit Spitzenreiter und das ohne Preissteigerungen für die Eltern."

Die grüne Gesundheitssprecherin und Gemeinderätin Sigrid Pilz sieht mit dem heutigen Beschluß die wichtigsten Ziele des Bioprojekts erreicht: "Mit der Neuregelung der Mittagsverpflegung an Wiener Schulen ist ein weiterer Bestandteil des rotgrünes Projekts auf Schiene. Mit dem Kriterienkatalog wird hohe Lebensmittelqualität bei der Mittagsverpflegung gewährleistet und ein steigender Bioanteil, der allen Wiener PflichtschülerInnen zu gute kommen soll. Erfreulich ist aus unserer Sicht, dass der 30 Prozent Anteil innerhalb von 5 Jahren auf einen 50 Prozent Mindestbioanteil ausgeweitet wird."

Die Neuregelung sieht vor, dass zwischen dem Landesverband der Elternvereine und der Stadt Wien eine Vereinbarung getroffen wird, die einerseits qualitative Mindestkriterien für die Essensversorgung festlegt, andererseits die freie Wahl der Eltern zwischen unterschiedlichen Anbietern ermöglicht wird, die diese Kriterien einhalten.
Da die Kosten für das Essen von den Eltern der SchülerInnen getragen werden, ist die Stadt Wien im Pflichtschulbereich nicht direkt Auftraggeber der Essensversorgung. Die Stadt Wien stellt jedoch die für die Verpflegung erforderliche Infrastruktur zur Verfügung und schafft durch die Vereinbarung mit den Elternvereinen einen entsprechenden Rahmen für die Abwicklung.

Das Projekt Biolebensmittel für Wien ist eines von 23 rotgrünen Projekten, die nach der letzten Gemeinderatswahl 2001 zwischen Wiener SPÖ und Wiener Grünen vereinbart wurden. Im Rahmen dieses Projekts wird ein Mindestanteil biologischer Lebensmittel in städtischen Einrichtungen (ua. Kindertagesheimen, Krankenanstalten, Pflichtschulen) festgeschrieben und sukzessive erhöht.

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