ARBÖ: "Schneehauberl" und "Gucklöcher" sind out (Teil 2)

Winterreifen sind das Mindeste - bei Unfällen zahlt die Kasko nicht

Wien (OTS) - Autofahrer sind bei der derzeitigen Schneelage mit einem besonderen tückischen Phänomen konfrontiert: Unterhalb der frischen Neuschneedecke ist die Fahrbahn glatt bzw. gefroren. Durchs Fahren entsteht eine schmierige Schnee-Salz-Masse, die ein Weiterkommen selbst mit Winterreifen schwierig macht. Immer wieder bleiben Fahrzeuge mit Sommerreifen hängen und behindern andere Autofahrer, berichten etwa die ARBÖ-Pannenfahrer aus dem Burgenland.

Winterreifen sind das Gebot der Stunde: Wer jetzt mit seinem Auto "ohne" unterwegs ist, setzt die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmer leichtfertig aufs Spiel, so der ARBÖ. Außerdem müssen sich die Autofahrer im Klaren sein, dass die Kaskoversicherung im Falle eines Unfalles nicht zahlt, wenn keine Winterreifen montiert sind.

Die ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger erinnert an das Urteil des Handelsgerichts Wien (vom 17. 7. 2003, 31 Cg 175/02y -26), wonach sich die Kaskoversicherung bei einem Unfall ohne Winterreifen leistungsfrei hält, da sowohl eine erhebliche Gefahrenerhöhung als auch eine grob fahrlässige Herbeiführung eines Versicherungsfalles vorliegt.

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