SPINDELEGGER: SEHR GUTES KRISENMANAGEMENT ÖSTERREICHS IM RAHMEN DER FLUTKATASTROPHE

Heute Aussprache über Flutkatastrophe in Südostasien im Außenpolitischen Ausschuss

Wien (ÖVP-PK) - Betrachtet man die Größe der Herausforderung durch die Flutkatastrophe, so hat in Österreich insgesamt ein sehr gutes Krisenmanagement stattgefunden. Die Einmaligkeit dieses schrecklichen Ereignisses ist eindeutig. Was aber in Österreich zu wenig gesehen wird ist, wie viel Arbeit im Hintergrund passiert ist, beispielsweise durch die Anteilnahme und Aufklärung durch die im Außenministerium eingerichtete Hotline, die Hilfe vor Ort oder die organisierten Rückflüge. Das sagte heute, Donnerstag, der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Dr. Michael Spindelegger, anlässlich des Außenpolitischen Ausschusses, bei dem eine Aussprache mit der Außenministerin über die Flutkatastrophe in Südostasien auf der Tagesordnung stand. ****

Es sei zudem bemerkenswert, dass die Zahl der vermissten Österreicher/-innen fast täglich gesunken sei. Derzeit würden noch 99 Personen vermisst; vor wenigen Wochen waren es noch einige Hunderte. Auch in diesem Zusammenhang sei die enorme Hintergrundarbeit im Außenministerium hervorzuheben, stellte der Abgeordnete fest.

ÖSTERREICH UNTERSTÜTZT WIEDERAUFBAU IN SRI LANKA

Wichtig sei es jetzt, auch vor Ort zu sein und österreichische Hilfe anzubieten. Spindelegger verwies auf die gestern im Hauptausschuss beschlossenen Maßnahmen: So werden beispielsweise bis zu 30 Angehörige des Bundesheeres zur Unterstützung von Wiederaufbaumaßnahmen für höchstens drei Monate bis längstens 31. Juli 2005 nach Sri Lanka entsendet. Zirka 20 Personen sollen im Rahmen von Baumaßnahmen eingesetzt werden. Die Aufgabe der weiteren rund zehn Personen umfasst die Überprüfung der geplanten Einsatzräume der Hilfsmaßnahmen aus Österreich und die Beseitigung funktionsfähiger Kampfmittel, wie Minen, damit sich die österreichischen Helfer und Helferinnen gefahrlos bewegen können. Zudem ist bereits ein österreichisches Hilfskontingent, bestehend aus 77 Angehörigen des Bundesheeres, zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung (Trinkwasseraufbereitung) nach Sri Lanka entsendet worden.

INFORMATIVER BERICHT DER AUSSENMINISTERIN ÜBER SITUATION VOR ORT

Beeindruckt zeigte sich der außenpolitische Sprecher auch von den heutigen Ausführungen von Bundesministerin Ursula Plassnik, die erst aus Sri Lanka zurückgekehrt ist. Die Außenministerin berichtete und informierte die Ausschuss-Mitglieder in der heutigen Sitzung über die Situation vor Ort, ihren Gesprächen mit verschiedenen Behörden, die österreichischen Hilfsmaßnahmen und die notwendigen Versorgungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe. "Plassnik's Ausführungen waren sehr informativ, klar, präzise und kompetent und gaben uns allen einen guten Überblick über die Situation", so Spindelegger abschließend.
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