ARBÖ: Schneesturm - Zusammenfassung Teil 1

Wien bis in die Abenstunden ein einziger Parkplatz - Rutschpartie in der Bundeshauptstadt

Wien (OTS) - Bis in die Abendstunden meldete der ARBÖ-Informationsdiest hängengebliebene Fahrzeuge, Unfälle, Stauungen und unmenschliche Witterungsbedingungen. "Die Meldungen trafen im Minutentakt ein", weis ARBÖ-Verkehrsexperte Gerald Schneider.

Auf der Wiener Westeinfahrt war die Situation besonders akut. Die A1, Westautobahn war bis Wien Auhof überseht mit hängengebliebenen Fahrzeugen. Besonders Lkw hatten mit der Situation zu kämpfen. Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtet herrschte im gesamten Wienerwald-Gebiet, Kettenpflicht für Schwerfahrzeuge. Nicht besser sah es auf der A21, Wiener Außenring Autobahn aus. Ein Kettengebot für Lkw reichte nicht. Im Zuge der Ausnahmesituation mußte gegen 21:30 Uhr die Fahrtrichutng Wien gesperrt werden.

Auch das Wiener Stadtgebiet war nur erschwert passierbar. Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz. Der Wiener Gürtel, sämtliche Donauquerungen, sowie auf der Wiener Ringstraße kam man bis in die Abendstunden nur im Schritttempo voran. "Immer wieder kamen Fahrzeuge ins Rutschen", erklärt Schneider völlig fassungslos.

Zahlreiche Behinderungen gab es auch auf den innerstädtischen Autobahnen Wiens. So war die A23, Südosttangente in beiden Richtungen hoffnungslos überlastet, meldet der ARBÖ-Informationsdienst. Immer wieder blieben hier Lkw hängen. Die Zufahrten zur A23 kamen ebenfalls zum Stillstand. Der Verteilerkreis Favoriten, die Gürtelauffahrt, sowie die A4, Ostautobahn, Richtung Tangente waren mit Fahrzeugen "zugeparkt". Erst gegen 20:30 Uhr begannen sich die Stauungen aufzulösen. Auch die A22, Donauuferautobahn war von den extremen Stauungen betroffen. Autofahrer, die auf der A22 unterwegs waren hatten allein bei der Zufahrt auf die Nordbrücke Verzögerungen bis zu einer halben Stunde hinzunehmen. Bei der Auffahrt zur A23, Südosttangente kam man ebenfalls nur sehr langsam voran. Ab dem Tunnel Kaisermühlen standen zahlreiche Autofahrer im Stau. "Es gab keine Straße in Wien, die nicht einem Eislaufplatz glich", ist Gerald Schneider sicher.

Egal welche Stadtausfahrt von den Autofahrern benutz wurde, immer wieder hieß es "es staut mal wieder". Erhebliche Behinderungen meldete der ARBÖ-Informationsdienst auch auf der Hadikgasse, der Linken Wienzeile, sowie der Donaulände. Im gesamten Verlauf hatte man hier mit schneeglatten Fahrbahnen zu kämpfen.

ARBÖ-Informationsdienst im Dauereinsatz=

Schon in den Morgenstunden des Mittwochs, als der erste Schneefall im Burgenland und Niederösterreich einsetzte, riefen zahlreiche Autofahrer an und erkundigten sich nach der Verkehrssituation. Über den Tag zählte der ARBÖ-Informationsdienst hunderte Anrufe von verzweifelten Autofahrern. Der ARBÖ-Informationsdienst war bis in die Abendstunden beschäftigt nach Ausweichrouten zu suchen. "Die Telefone liefen heiß", berichtet Stefan Sauer vom ARBÖ-Informationsdienst.

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