Start für zweite Renovierungsetappe von Maria Taferl

Pröll: Spirituelle Kraftquelle des Landes für Zukunft erhalten

Maria Taferl (OTS) - Mit einer Kuratoriumssitzung in Maria Taferl erfolgte heute der Start für den zweiten Bauabschnitt der Innenrenovierung der Wallfahrtsbasilika, die 2010 zu den Jubiläen "350 Jahre Grundsteinlegung" bzw. "300 Jahre Fertigstellung" wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen soll.

LH Dr. Erwin Pröll sprach dabei von einem Dokument der Verantwortung gegenüber den kulturellen Schätzen der Vergangenheit und der Verpflichtung, das Marienheiligtum Niederösterreichs schlechthin als Kraftquelle des Landes auf dem Weg in die Zukunft zu erhalten. Aus heutiger Sicht werde die in sechs Etappen durchgeführte Renovierung mit Gesamtkosten von rund 3 Millionen Euro verbunden sein. Die zweite Etappe für das westliche Querhaus werde in etwa die Größenordnung der 2004 abgeschlossenen ersten Tranche (340.000 Euro) für das östliche Querhaus ausmachen. Neben der engen Zusammenarbeit mit Bund, Diözese, Gemeinde und Pfarre brauche das Land dazu auch die Hilfe aller, so Pröll.

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, gemeinsam mit dem Landeshauptmann Vorsitzender des Kuratoriums, betonte die neue Bedeutung von Wallfahrtsorten: Trotz einer oft dünnen Bindung zu Kirche und Glaube seien dennoch viele Menschen mit einem rein materiellen Lebensstil nicht mehr zufrieden. Die Renovierung von Maria Taferl sei eine ausgezeichnete Investition in die menschliche Entwicklung des Landes, für die der Glaube an Gott die beste Grundlange sei. Auch Küng unterstrich die größte Bedeutung der Mithilfe aller Gläubigen für die seinerzeit mit hoher Opferbereitschaft errichtete Basilika.

Raiffeisen Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder, als Vorsitzender des Vereins "Rettet Maria Taferl" für die privatwirtschaftliche Koordination des Spendenaufkommens zuständig, versprach eine starke Einbindung des Raiffeisennetzwerkes in den Dienst dieser Aufgabe. Neben der Erstellung des Konzeptes für Veranstaltungen in Maria Taferl will er Pilger und Gläubige für ein möglichst breites Spendenaufkommen ansprechen.

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