Leitl plädoyiert bei EU-Parlamentariern für Weichenstellung in Richtung mehr Wettbewerbsfähigkeit

Europäische Wirtschaftskammern unterstützen Arbeitsprogramm der Barroso-Kommission

Wien (PWK056) - Die Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES und ihre Mitgliedsorganisationen, darunter die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), präsentieren morgen Donnerstag, im Europäischen Parlament in Brüssel ihre Business Agenda 2005. "Die EU braucht eine europäische Wachstums- und Beschäftigungsinitiative, wenn wir unseren Handelspartnern nicht auf Dauer wirtschaftlich hinterherlaufen wollen", sagte Christoph Leitl, Präsident der WKÖ und von EUROCHAMBRES.

Die ersten Signale der neuen EU-Kommission unter José Manuel Barroso seien vielversprechend, sagte Leitl im Hinblick auf das neue Arbeitsprogramm der Brüsseler Behörde. "Die Barroso-Kommission hat richtiger Weise die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft zum Herzstück ihres Fünfjahresprogramms gemacht", so Leitl, der zu Beginn dieser Woche mit dem neuen Kommissionspräsidenten in Brüssel ein erstes Arbeitsgespräch geführt hatte. "Die Erneuerung der Lissabon-Agenda und damit die Umsetzung von Wirtschaftsreformen, die Beschäftigung und eine nachhaltige Entwicklung sichern, sind absolut notwendig, damit das Projekt Europa von den Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft unterstützt wird."

Die Europäischen Kammern und ihre Mitstreiter auf regionaler und lokaler Ebene werden die Brüsseler Behörde bei ihrem Reformkurs mit dem Ziel "Economy first" mit allen Kräften unterstützen. Leitl unterstrich ferner, dass in der zweiten Halbzeit der Lissabon-Agenda alle Betroffenen einbezogen werden müssen - nicht nur die klassischen Sozialpartner, sondern alle relevanten Wirtschaftsakteure und auch die Regionen. (SR)

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