Jungschar: Gudenus als BJV-Vorsitzender untragbar!

Bundesjugendvertretungsgesetz muss seit längster Zeit schon geändert werden

Wien (OTS) - "Eines muss klar gesagt werden: Johann Gudenus, der Obmann des RFJ, wurde nie als Vorsitzender der Bundesjugendvertretung (BJV) gewählt. Vielmehr schreibt das Bundesjugendvertretungsgesetz einen halbjährlich wechselnden Vorsitz der Mitglieder des Präsidiums vor. Und genau dieses Präsidium wird aber auch nicht demokratisch gewählt. Das heißt, wir haben hier ein demokratiepolitisches Defizit, das von der neuen Bundesministerin Haubner so schnell wie möglich geändert werden muss", so Christoph Riedl, Geschäftsführer der Katholischen Jungschar Österreichs und im zweiten Halbjahr 2003 selbst Vorsitzender der Bundesjugendvertretung (BJV). Aufregung verursacht hat die heutige OTS-Aussendung von Gudenus, in der er als derzeitiger Vorsitzender der BJV eine "härtere Gangart in der Jugendpolitik" ankündigte.

In der Katholischen Jungschar, der größten Kinderorganisation Österreichs und Mitglied der BJV, ist man verwundert, dass Gudenus seine Rolle und Verantwortung als BJV-Vorsitzender offenbar nicht verstanden habe. "Dass Gudenus in der nächsten Sitzung einen Vorschlag zur Diskussion einbringen möchte, wäre einmal etwas Neues. Schließlich glänzte der RJF im Jahr 2004 durch Abwesenheit im Präsidium der BJV" meint dazu Riedl weiter. Die gesetzlich verankerte Interessensvertretung der jungen Menschen in diesem Land sei in Gefahr, wenn ein Vorsitzender die Meinung aller österreichischen Kinder- und Jugendorganisationen ignoriere, um seine eigenen Ideen im Alleingang umzusetzen.

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