Tauschitz: Seebühnen-Bilanz muss auf den Tisch

ÖVP wird bei Aufklärung des Skandals nicht lockerlassen

Klagenfurt (OTS) - Die sofortige Vorlage der Seebühnen-Bilanz verlangte heute ÖVP-Kultursprecher LAbg. Stephan Tauschitz. Es handle sich bei der Festspielgesellschaft nicht um das Privatvergnügen des Wirtschaftsreferenten, sondern um eine Firma, deren Eigentümer das Land Kärnten und damit die Kärntner Steuerzahler seien. Tauschitz:
"Im Namen der Bürgerinnen und Bürger, die den Saustall rund um die Seebühne bezahlen müssen, fordere ich den Wirtschaftsreferenten auf, die Bilanz vorzulegen und der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken über das Ausmaß des Schadens, den der Dilettantenstadel mit Kulturreferent Haider an der Spitze angerichtet hat. Sie sind nicht Eigentümer, sondern Eigentümervertreter, diesen Unterschied muss man ihnen wohl erst einmal klar machen."

Das Gleiche gelte auch für die Vertragsauflösung des Kurzzeit-Intendanten Zanella. Wer sich von der öffentlichen Hand mehr als fürstlich bezahlen lasse, der müsse auch Rede und Antwort über seinen Vertrag und die geleistete Abfindung stehen. Tauschitz: "Dass sich Pfeifenberger jetzt hinter dem Datenschutz versteckt, ist eine besondere Lächerlichkeit. Auf den Tisch mit all den unglaublichen Details, die Haider und Pfeifenberger zu verantworten haben."

Die von Haider neuerlich angekündigte Bespielung der Seebühne in der heurigen Saison bezeichnete Tauschitz als gefährliche Drohung: "In dieser Situation von einem Justaments-Standpunkt aus ein eilig zusammengezimmertes Notprogramm über die Bühne zu bringen, bedeutet nichts anderes als die weitere Versenkung von Steuergeld und kulturellem Anspruch. Wir werden nicht lockerlassen, bis wir diesen himmelschreienden Skandal Punkt für Punkt aufgearbeitet haben.

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