BARTENSTEIN: GEGENGESCHÄFTE SIND AUF GUTEM WEG

Wirtschaftsminister bei Debatte zum RH-Bericht über Luftraumüberwachungsflugzeuge

Wien (ÖVP-PK) - Insgesamt hat die Plattform für Gegengeschäfte derzeit 167 Millionen Euro an Gegengeschäften anerkannt. Das stellte heute, Mittwoch, Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein bei der Debatte zum Rechnungshofbericht über Luftraumüberwachungsflugzeuge im Plenum des Nationalrats fest. Erfreulich seien die großen Aufträge, wie die österreichischen Zulieferungen zum Airbus A380, die alleine zusammen eine Milliarde Euro betragen werden. Bartenstein rechnet zudem mit dem Auftrag für tausende Militär-LKW für Großbritannien. Damit komme man schon derzeit auf eine Vertragssumme von deutlich mehr als zwei Milliarden Euro, die in den nächsten Jahren abgearbeitet werde. Der Gegengeschäftsvertrag sei bestmöglich verhandelt worden, wies Bartenstein die Kritik des SPÖ-Rechnungshofsprechers Günther Kräuter zurück. "Diese Gegengeschäfte mit den Großaufträgen an FACC sind auf gutem Wege", so Bartenstein. ****

Der Minister wies darauf hin, dass nach Aussagen von Firmenvertretern die Airbus-Aufträge sehr wohl mit der Eurofighter-Beschaffung zu tun hätten. Das größte, sparsamste und modernste Passagierflugzeug, das Europa einen bemerkenswerten Technologievorsprung bringe, sei ein Flugzeug, das im hohen Maß mit Technologieteilen aus Österreich bestückt sei. Der Airbus A380 werde in der ersten Bautranche vor allem mit Teilen von FACC bestückt sein. "Das sind über viele Jahre hunderte von Arbeitsplätzen", so der Minister. Bartenstein erinnerte Kräuter zudem daran, dass Hannes Androsch Eigentümer beziehungsweise Miteigentümer von FACC sei -"eine in der SPÖ höchst respektierte Persönlichkeit".
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