GRILLITSCH: MINDERHEITSBERICHT ENTLARVT AGRAR-INKOMPETENZ DER SPÖ

Sozialisten betreiben Klassenkampf der uralten Schule

Wien (ÖVP-PK) - Der Minderheitsbericht der SPÖ zum Rechnungshof-unterausschuss zeigt einmal mehr, wie diese Partei über die bäuerlichen Familienbetriebe in Österreich denkt. Insofern ist Herrn Abg. Kräuter und seinen GenossInnen für diese Demaskierung sogar zu danken." Das sagte Bauernbund-Präsident ÖVP-Abg. Fritz Grillitsch anlässlich der heutigen Sitzung des Nationalrates. Er betonte, dass die bäuerlichen Betriebe strenge Auflagen zu erfüllen haben und ständig kontrolliert werden. "Die Bäuerinnen und Bauern stellen sich diesen gesellschaftlichen Anforderungen Tag für Tag." ****

Entlarvend sei der Bericht auch für die Inkompetenz der SPÖ in Agrarfragen. "Wenn es in diesem Bericht heißt, dass Österreich die Möglichkeit zur Entkoppelung der Marktordnungszahlungen nicht genutzt hat, dann muss man sich schon fragen, ob Herrn Kräuter bewusst ist, dass etwa alle Zahlungen für Ackerland entkoppelt sind - und zwar zu 100 Prozent. Ähnlich abenteuerlich ist die Aussage, dass das ungerechte Fördersystem gerade Kleinbetrieben in den benachteiligten Regionen wenig Chancen bietet. Die SPÖ hat offenbar noch nie etwas vom erfolgreichen Bergbauernprogramm AZ gehört", so Grillitsch.

"All diese Behauptungen werden noch dadurch übertroffen, dass die SPÖ in ihrem Bericht von einer industriellen Landwirtschaft in Österreich spricht, die geprägt ist von Grafen und Fürsten. Von welchem Land spricht die SPÖ? 44 Prozent aller Bauern in Österreich bewirtschaften weniger als 10 Hektar, die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 16,8 Hektar. Aber das nehmen die Genossinnen und Genossen nicht zur Kenntnis, sondern betreiben lieber Klassenkampf der uralten Schule", so der Bauernbund-Präsident abschließend.
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