Kranzl zur Semesterferienregelung 2005

Millionenverluste und vorprogrammiertes Chaos

St. Pölten (SPI) - "Alle meine Initiativen und Appelle zur Beibehaltung der Semesterferien in der ersten Februarwoche 2005 wurden vom Bund abgeschmettert, so dass nun Chaos auf den Straßen und Pisten sowie Millionenverluste für die österreichische Wirtschaft drohen", so Pflichtschullandesrätin Christa Kranzl zu den jüngsten Aussagen der österreichischen Hoteliervereinigung.****

Bereits Mitte Februar des vergangenen Jahres machte Landesrätin Christa Kranzl auf die zu erwartende Problematik der Semesterferien 2005 aufmerksam. Das Schulzeitgesetz setzt den ersten Montag im Februar als Beginn der Semesterferien fest. Da heuer der Montag noch der 31. Jänner ist, verschieben sich die Ferien für die einwohnerstarken Bundesländer NÖ und Wien um eine Woche nach hinten, also in die zweite Februarwoche, in welcher überdies Millionen Deutsche, Holländer, Belgier und Franzosen ebenfalls ihre Ferien haben. Die Landesschulräte hatten zwar die Möglichkeit, bis 31. Dezember 2003 die Miteinbeziehung des 31. Jänners und damit die Beibehaltung der Semesterferien wie bisher in der ersten Februarwoche zu beantragen, was aber nicht geschah. Bereits am 25. Februar 2004 brachte der SP- Parlamentsklub einen entsprechenden Entschließungsantrag ein. Dieser wurde jedoch mit ÖVP/FPÖ Mehrheit im Parlament abgelehnt.

"Ein einziger Tag und die Uneinsichtigkeit der Bundesregierung sind schuld, dass die Tourismuswirtschaft mehr als 200 Millionen Euro verlieren wird, dass Straßen und Pisten überfüllt sein werden und viele Familien keinen ungetrübten Urlaub verbringen können", so NÖ Pflichtschullandesrätin Christa Kranzl. (Schluss) as

Rückfragen & Kontakt:

Alois Schroll
Pressereferent LR Christa Kranzl
Tel.: 0664/ 8304307

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0004