SPÖ-Bundesrätin Lueger fordert Distanzierung der Innenministerin von Prokop-Sager

Klare Worte auch von Frauenministerin gefordert

Wien (SK) Bundesrätin Angela Lueger fordert von Innenministerin Prokop eine eindeutige Distanzierung zu den Aussagen ihres Gatten, die er gegenüber der Zeitschrift "Falter" getätigt hatte. Der Hinweis, dass Zuhause diskutiert werde, sei nicht genug - schließlich habe Herr Prokop seine frauenfeindlichen Aussagen ja in der Öffentlichkeit getätigt. "Sager wie: 'Frauen gehören in die Kuchl, sollen die Kinder erziehen und aus!' und 'Bei Asylwerbern würde ich viel härter vorgehen!' sind absolut inakzeptabel, auch wenn es die ureigenste Meinung des 'Revoluzzers' Gunnar Prokop ist", so Lueger am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Im 21. Jahrhundert, wo versucht wird die Gleichstellung zu leben, solche frauen- und fremdenfeindlichen Aussagen zu tätigen, ist schon ein starkes Stück, um nicht zu sagen primitiv", so Lueger, die klare distanzierende Worte nicht nur der Innenministerin vermisst, sondern auch der Frauenministerin. "Wie üblich schweigt die Frau Frauenministerin dazu!"

"Frauen sind gleichberechtigte, selbständig denkende und mit Respekt zu behandelnde Menschen, die sich in ihrem täglichem Leben bemühen Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen", schloss Bundesrätin Angela Lueger empört. (Schluss) up

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