Wurm: Frauenforschung jetzt

Wien (SK) "Die Antwort auf meine parlamentarische Anfrage bei ÖVP-Frauen- und Gesundheitsministerin Rauch-Kallat hat gezeigt, dass die Frauengesundheitsforschung noch in den Kinderschuhen steckt", stellte SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. ****

Befragt zur Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen teilt Maria Rauch-Kallat mit, dass es "...Tatsache ist, dass Frauen nicht nur öfter Herzkrankheiten erleiden als Männer, sondern auch einen Herzinfarkt seltener überleben, die Ursache hiefür ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt".

In Österreich beträgt die Zahl der im Jahre 2002 an Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems verstorbenen Frauen 532,8 pro 100.000 Frauen. Im Vergleich dazu beträgt die Zahl der Verstorbenen im Jahr 2002 bei den Männern 379,0 pro 100.000. (Statistik Austria, Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2002).

"Wichtig wäre, die präventivmedizinischen Konsequenzen aus der Todesursachenstatistik von Frauen zu erforschen. Ich appelliere an ÖVP-Frauen- und Gesundheitsministerin, ihre Aufgaben hinsichtlich einer geschlechtergerechten Medizin in Forschung, Ausbildung und Praxis wahrzunehmen", so Wurm abschließend. (Schluss) up/mm

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