- 26.01.2005, 12:23:41
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AK zur Schließungswelle: Die Politik muss endlich handeln!
Wien (OTS) - Die Welle von Betriebsschließungen und
Massenentlassungen in Oberösterreich nimmt kein Ende. "Die
Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, wenn Bundes- und
Landespolitiker nicht endlich das Problem ernst nehmen und gezielt
darauf reagieren", schlägt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer Alarm.
Angefangen von Carrera Optyl über EKB und Dreefs bis hin zu Högl
Schuhe: Hunderte Arbeitsplätze sind in Oberösterreich schon verloren
gegangen. Und aktuell geht's mit der Lambacher AG und Riedel Glas
weiter.
Es ist dringend notwendig, dass endlich eine Initialzündung für
eine Wachstumsdynamik gesetzt wird. "Dazu braucht es erstens eine
nennenswerte Entlastung der Arbeitnehmer, um die Massenkaufkraft zu
stärken - die gerade in Kraft getretene Steuerreform 2005 wirkt
diesbezüglich kaum. Zweitens muss die öffentliche Hand durch mehr
öffentliche Investitionen in einen Aufschwung investieren", fordert
Kalliauer.
Wichtig für den Erhalt von oberösterreichischen Arbeitsplätzen ist
auch, dass die Entscheidungszentralen von Großbetrieben (VA Tech!) im
Land bleiben. Um die dazu notwendigen Eigentumsverhältnisse an den
Firmen zu sichern, muss endlich die Umsetzung eines
Landesbeteiligungsfonds angegangen werden.
"Die Landespolitik soll nicht mit fragwürdigen statistischen
Zahlen arbeiten", kritisiert der AK-Präsident. Durch die Gründung von
Ein-Mann-Unternehmen werden nicht die notwendigen Ersatzarbeitsplätze
geschaffen, die durch Massenkündigungen erforderlich wären.
OTS0165 2005-01-26/12:23
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