Wohnbauförderung: Umstrukturierung dringend erforderlich

Altbau muss besser gefördert werden

Klagenfurt (OTS) - "Es ist dringend erforderlich, dass die Wohnbauförderung in Kärnten in den nächsten Jahren umstrukturiert werden muss, um den Zielen für die Zukunft gerecht zu werden", forderte heute der Vorsitzende des Wohnbauförderungsbeirates Andreas Skorianz.
Skorianz teilt die Meinung vom Sprecher der Kärntner Immobilienhändler Raimund Neuwirther, der besorgt darüber ist, dass künftig zu viele Altbauten leer stehen würden.

Die Experten der Kärntner Wohnbauförderung werden sich noch in diesem Jahr über eine Neuordnung der Wohnbauförderung intensiv befassen, um zu einer sinnvollen Lösung zu kommen. "Es kann nicht sein, dass die Zerstörung unserer wertvollen Landschaft und somit der Neubau gegenüber dem Erhalt von Altbauten in den Ortskernen unverhältnismäßig hoch gefördert wird", so Skorianz. Weiters erklärte Skorianz, dass durch diese planlose Förderung bereits zahlreiche Kärntner Ortskerne regelrecht zerstört worden seien. Während auf der freien Landschaft weiter unzählige Neubauten entstehen, werde die Altbausubstanz dem Verfall preisgegeben. Insbesondere kleinere Städte und Orte seien von dieser Entwicklung in Kärnten besonders betroffen.

Der Wohnbauförderungsbeirat werde sich daher in einer seiner nächsten Sitzungen speziell mit diesem Problem befassen. Es könne nicht jede junge Generation in einem Neubau einziehen. Zur Erhaltung unserer gewachsenen Strukturen werde es notwendig sein den Menschen das Wohnen in Altbauten schmackhaft zu machen und zu ermöglichen. Auch die durch den Neubau des Verwaltungszentrums in Klagenfurt frei werdende Bürofläche solle auf diese Weise einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden, schloss Skorianz.

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