"Schön ist so ein Ringelspiel"

Fachverband der Vergnügungsbetriebe wird zum Fachverband der Kultur- und Vergnügungsbetriebe - Festveranstaltung und Buchpräsentation im Panorama des Wiener Riesenrades

Wien (PWK054) - "Wir appellieren an alle verantwortlichen
Politiker, die Bedingungen zu schaffen, dass das Schaustellergewerbe überleben kann", erklärte der Obmann des Fachverbandes der Kultur-und Vergnügungsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Heimo Medwed, Dienstag Abend anlässlich der Vorstellung des Jubiläums-Bildbandes "Schön ist so ein Ringelspiel" im Panorama-Saal des Wiener Riesenrades.

Gerade in Österreich, so Medwed weiter, sind Schausteller und Zirkusse fest mit der Volkskultur verbunden. Viele Veranstaltungen wie Kirtage und Wiesenmärkte in Österreich können auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Es ist auch der Wiener Prater der älteste noch im Betrieb befindliche stationäre Vergnügungspark der Welt. Vor diesem kulturellen Hintergrund sei es erfreulich, dass der Fachverband der Vergnügungsbetriebe dieser Tage zum Fachverband der Kultur- und Vergnügungsbetriebe umbenannt wurde. Zählen doch neben den 600 Schaustellern mehr als zweihundert Theater zu den Mitgliedern des Fachverbandes. "In der erweiterten Bezeichnung kommt der kulturelle Anspruch und Auftrag der Branche noch deutlicher zum Ausdruck", betonte Medwed.

Europaweit ist diese Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Umsatz wird auf gut drei Milliarden Euro geschätzt. Als Obmann des österreichischen Verbandes und gleichzeitig als Präsident der Europäischen Schaustellerunion (ESU-UFE) sei es ihm ein besonderes Anliegen, europaweit die Interessen der Branche - vom "Road Pricing" bis zur geplanten Harmonisierung der Sozialvorschriften - sowohl bei der Europäischen Kommission und im Europäischen Parlament als auch national zu vertreten, stellte Medwed anlässlich eines Empfanges fest, zu dem als Ehrengäste u.a. die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska und die Nationalratsabgeordnete Dr. Andrea Wolfmayr erschienen waren.

"Ich bin überzeugt, dass diese dynamische Branche, trotz aller technischer und gesellschaftlicher Veränderungen, eine gute Zukunft hat. Das nunmehr vorliegende Buch ist geeignet, ein beredtes und überzeugendes Bild der Geschichte unseres Berufsstandes zu zeichnen", zeigte sich Medwed überzeugt.

Autor der Neuerscheinung aus dem Brandstätter-Verlag ist der Journalist und Steuerberater Gerhard Eberstaller, ein ausgewiesener "Viennensia"-Fachmann, der es versteht, die abwechslungsreiche Geschichte von Zirkus, Varieté und Theater in Wien auf amüsante und interessante Weise wieder aufleben zu lassen. ("Schön ist so ein Ringenlspiel", 144 Seiten mit ca. 150 Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen, 29,20 Euro, ISBN 3-85498-364-6).

Bei Bestellung beim Fachverband der Kultur- und Vergnügungsbetriebe, Tel: 05 90 900 DW 3559, E-Mail:

vergnuegungsbetriebe@wko.at ist das Buch zum Subscriptionspreis von Euro 25,-- erhältlich. (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Vergnügungsbetriebe
Dr. Kurt Kaufmann
Tel.: (++43) 0590 900-3471
Fax: (++43) 0590 900-3526
vergnuegungsbetriebe@wko.at
www.vergnuegungsbetriebe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002