Kartonpreisschub zwingt Faltschachtelindustrie zu Preisanpassung

Wien (PWK053) - Die von mehreren europäischen Kartonherstellern im Oktober/November des Vorjahres angekündigten Preiserhöhungen werden nunmehr sowohl für Recyclingkarton als auch für Frischfasersorten für alle Lieferungen ab Jänner 2005 realisiert. Dies bedeutet je nach Kartonsorte Preisanhebungen um 4 bis 8%. Im Durchschnitt der eingesetzten Qualitäten erhöhen sich die Rohstoffkosten für die Faltschachtelhersteller um 5%.

Die europäischen Kartonanbieter begründen die Preisanhebungen mit der Gesamtkostensituation, insbesondere den stark gestiegenen Fertigungs- und Energiekosten.

Von den Herstellern von Faltschachteln aus Karton, deren Produkte einen hohen Materialanteil aufweisen, wird dieser Kostenschub nicht getragen werden können, zumal die Faltschachtelindustrie zusätzlich durch Arbeitskosten-, Energie-,
Farb-/Klebstoff- und Transportverteuerung unter starkem Kostendruck steht. Es wird somit, je nach Produkt, zu einer kostengenauen Anpassung der Faltschachtelpreise kommen müssen, heißt es in der Faltschachtelindustrie.

Die Faltschachtel ist, weit über ihre Verpackungs- und Logistikfunktionen hinaus, ein Marketingmedium ersten Ranges. Sie ermöglicht Produktidentifikation, Markenauftritt und Differenzierung im Wettbewerb und weist somit eine ausgezeichnete Kosten-Nutzen-Bilanz auf. (us)

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