PISA: Rossmann: Ergebnis einer jahrzehntelangen Fehlentwicklung im Integrations- und Bildungsbereich

Wien (OTS) - Für die Freiheitlichen kam das Ergebnis der PISA-Studie nicht überraschend. Für FPÖ-Bildungssprecherin Mares Rossmann ist es das Ergebnis einer jahre- bzw. jahrzehntelangen Fehlentwicklung im Integrations- und Bildungsbereich. "Über Jahre haben wir vor dieser Entwicklung gewarnt", so Rossmann. *****

Rossmann erinnerte daran, daß sämtliche Schulgesetze der letzten dreißig Jahre unter einem roten Bundeskanzler mit einem roten Bildungsminister beschlossen wurden. "Sämtliche Schüler, die in der jüngsten PISA-Studie abgetestet wurden, gingen unter Bundesminister Scholten, dem sozialdemokratischen Bildungsminister, in die erste Klasse Volksschule."

Nach wie vor sei der Leistungsbegriff "für alle Linken in unserem Land", auch für die Grünen, verpönt. Die PISA-Studie sei das Ergebnis "einer Runternivellierung der Leistung, einer Gleichmacherei unter dem Titel "Chancengleichheit", so Rossmann. Außerdem bewirkte das "Einbetonieren" sämtlicher Schulgesetze als Verfassungsgesetze mit 2/3 Mehrheit durch rot-schwarz über viele Jahre, daß unser Schulsystem nun erstarrt sei. "Entweder man ändert die Verfassung und sagt, Schulgesetze sind einfache Gesetze, oder sie sind gesprächsbereit und gehen wirkliche Reformen mit uns an", so Rossmann weiter.

In Kärnten reagiere man bereits auf die PISA-Studie. "Hier werden unter Schulreferent, LH Haider, neue Wege beschritten - nämlich einer gemeinsamen Schule aller 6 bis 15jährigen als Schulversuch. Man geht daran, die Vorschule wieder einzuführen. Auch über das neunte Schuljahr wird nachgedacht, es soll kein verlorenes Jahr sein, sondern ein Berufsbildungsjahr, wo sich die Schüler orientieren können. Dieses Jahr soll in den weiteren Bildungsweg eingerechnet werden", erläuterte Rossmann abschließend.

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