ÖAMTC: Autofahrer und Nicht-Autofahrer nicht gegeneinander ausspielen

Bedarfsgerechte Lösungen in der Verkehrsplanung finden

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Autofahrer und Nicht-Autofahrer dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden", sagt ÖAMTC-Verkehrstechniker Roman Michalek. "Vor allem, wenn es um Straßenbauprojekte geht, kann man die Bevölkerung nicht so einfach rigoros in zwei Gruppen auseinander dividieren." Werden in Meinungsumfragen "die Autofahrer" befragt, dann kann keiner so richtig ausgeschlossen werden.

In jedem österreichischen Haushalt gibt es durchschnittlich 1,2 Autos. Wer selbst keinen eigenen Pkw hat, dem steht zumindest einer zur Verfügung - sei es nun z.B. der Wagen der Eltern oder des Partners. "Als 'Autofahrer' bezeichnet sich somit auch jemand, der nur einmal im Monat am Steuer sitzt genauso wie jemand, der täglich fährt", erläutert Michalek. "Dementsprechend oft kann er dann in einem Stau stehen, sich darüber ärgern und für Verbesserungsmaßnahmen eintreten."

Das eine schließt das andere auch nicht aus: Ein "Autofahrer" kann sich gleichzeitig auch als "Öffi-Benutzer" oder "Radfahrer" sehen, weil er die ihm zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel mixt und sinnvoll ergänzt. Das gilt auch für eine aktuelle Meinungsumfrage von ÖAMTC und ARBÖ Wien zu Straßenbauprojekten in Ostösterreich, die gestern, Dienstag, präsentiert wurde. "Einem Pendler aus Zwettl oder Jennersdorf genauso wie aus dem Wiener Ballungsraum geht es um bedarfsgerechte Lösungen in der Verkehrsplanung, sei es nun im öffentlichen oder im individuellen Verkehr bzw. in seinem persönlichem Mix aus beidem", sagt der ÖAMTC-Experte. Acht von zehn Befragten wollen einen Straßennetz-Ausbau in der Ostregion, sechs von zehn sprechen sich auch für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs aus. "Wichtig ist es nach Meinung des ÖAMTC, dass im Sinne der Verkehrsteilnehmer Defizite auf Straße und auch Schiene ausgeräumt werden", so Michalek.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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