Letzte Chance auf faire Behandlung der Zivildiener

Wien (OTS) - Vor der morgigen letzten Sitzung der Zivildienst-Reformkommission hoffen die Zivildiener-Vertreter noch immer auf ein Einlenken der Einrichtungen und der Regierungsparteien. "Der Zivildienst ist als Wehrersatzdienst gleichwertig- deswegen ist es nur legitim, gleiche Rahmenbedingungen bei Dienstdauer, Versorgung und Rechtsschutz zu fordern", so Klaus Lukaschek, Zivildiener-Vertreter im Präsidium der Reformkommission.

Zu befürchten ist, dass die Einrichtungen sich weiterhin an Zivildiener als billige Hilfsarbeitskräfte klammern und der Staat sich so seiner finanziellen Verantwortung für die soziale Sicherheit entziehen kann- zu Lasten der Wehrdienstverweigerer, die als rechtlose Arbeitskräfte ohne minimale Existenzsicherung ein Jahr schuften müssen.

Aufgrund der harten Haltung von Rotem Kreuz,
Regierungsparteien und ihrem eindeutige positionierten Kommissionspräsidenten Fredy Mayer besteht allerdings nur noch eine geringe Hoffnung auf einen Kompromiss.

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Florian Seidl
Plattform für Zivildiener
Tel.: 0699-18256486
www.zivildienst.at

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