Einheitliche Regelungen für Sozialbetreuungsberufe

LSth. Bischof und LR Schmid: Zukunftslösung im Sinne der Arbeitnehmerinnen und -nehmer

Bregenz (VLK) - Mit der 15a-Vereinbarung über österreichweit einheitliche Regelungen für Sozialbetreuungsberufe, die heute, Mittwoch, Thema im Rechtsausschuss des Vorarlberger Landtages ist, wurde ein langjähriges Vorarlberger Anliegen umgesetzt, betonen Soziallandesrätin Greti Schmid und Gesundheitsreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof. Noch heuer soll ein Landesgesetz zur Umsetzung der Vereinbarung entstehen.

Obwohl sich die Arbeit mit behinderten oder pflegebedürftigen Menschen in der täglichen Praxis nicht in medizinisch-pflegerische oder soziale Tätigkeiten aufspalten lässt, besteht in Österreich bis heute eine Differenzierung zwischen Gesundheits- und Sozialbereich. Deshalb wurde die bundesweite Harmonisierung der Sozialbetreuungsberufe in einer Bund/Länder-Arbeitsgruppe unter wesentlicher Mitwirkung des Landes Vorarlberg intensiv verhandelt. Über die Zielsetzungen bestand rasch Einigkeit: Einheitlichkeit der Ausbildungen, gegenseitige Anerkennungen, Durchlässigkeit und modularer Aufbau, Verknüpfung mit dem Gesundheitsrecht (Bundeskompetenz).

Ergebnis der Beratungen in der Arbeitsgruppe war der Entwurf einer 15a-Vereinbarung, in der die Grundsätze, Tätigkeiten, Ausbildungen und Abschlussniveaus der Sozialbetreuungsberufe definiert werden. Die künftigen Fach- und Diplom-Sozialbetreuerinnen und -betreuer in den Richtungen Altenarbeit, Familienarbeit und Behindertenarbeit erhalten die seit langem geforderte rechtliche Anerkennung ihres Berufes. Für LR Schmid und LSth. Bischof wird mit dieser Vereinbarung eine Zukunftslösung im Sinne der Arbeitnehmerinnen und -nehmer Wirklichkeit.

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