AMON: GUTES ZEUGNIS FÜR ÖSTERREICHISCHES BILDUNGSSYSTEM UND BILDUNGSMINISTERIN GEHRER

ÖVP-Bildungssprecher in der Debatte zur Aktuellen Stunde

Wien (ÖVP-PK) - Gerade jene, die die Leistungsfeindlichkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben, nehmen eine punktuelle Überprüfung in vier Bereichen (PISA-Studie) zum Anlass, um daraus die Forderung nach einer Veränderung des gesamten österreichischen Bildungssystems abzuleiten", kritisierte ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA heute, Mittwoch, in der Debatte der Aktuellen Stunde im Nationalrat die SPÖ. "Unser Bildungssystem wird natürlich permanent weiterentwickelt und gerade deshalb ist ihm und unserer Bildungsministerin Elisabeth Gehrer ein hervorragendes Zeugnis auszustellen", so Amon. ****

Es sei wichtig und selbstverständlich, sich internationale Vergleichsstudien anzusehen und zu beurteilen. So ergebe sich etwa die Frage, warum das Bildungsniveau an Wiener Schulen gravierend schlechter sei als in den österreichischen Bundesländern. "Daraus lässt sich ableiten, dass das Wiener SPÖ-Modell der kooperativen Mittelschule keine positiven Ergebnisse bringt", so der ÖVP-Bildungssprecher.

Bildungsministerin Gehrer habe jedenfalls bereits nach der vorletzten - für Österreich überaus positiven - PISA-Studie eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, die nun zur Umsetzung gelangen, sagte Amon und führte beispielhaft die Bedarfserhebung für Tagesbetreuung an, zu der die Landesschulräte aufgefordert wurden. "Sie sollten Antworten geben und nicht einfach nach mehr Geld rufen. Denn ein flächendeckendes Angebot an Tagesbetreuung betrifft auch Regionen, wo es möglicherweise gar nicht nötig ist. Das wäre der falsche Weg."

Längst in Vorbereitung sei auch eine Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Österreich von den pädagogischen Akademien hin zu Hochschulen. "Es geht nicht um simple Organisationsstrukturen, sondern um das Investieren in die Qualität in der Schule, bei den Lehrerinnen und Lehrern. Das ist der richtige Ansatz", ist Amon überzeugt.

"Die PISA-Studie ist nicht alles. Es gibt andere, wesentliche Daten, die unserem Bildungssystem ein gutes Zeugnis ausstellen", sagte Amon und nannte etwa die weiterführende Ausbildung, die in Österreich zu 84,6 Prozent, im europäischen Durchschnitt nur mit rund 72 Prozent angenommen werde. "In Österreich machen Weiterbildungsmaßnahmen 12,5 Prozent aus, im europäischen Durchschnitt nur 9,7 Prozent." Vor allem aber sei auf die vergleichsweise niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Österreich hinzuweisen, so der ÖVP-Abgeordnete: in Finnland ist die Jugendarbeitslosigkeit etwa vier Mal so hoch wie in Österreich. "Das ist das Ergebnis unseres dualen Berufsausbildungssystems. Wir schaffen mit unserem Bildungssystem in Österreich eine gute Basis für die Zukunft unserer jungen Leute.
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