Volles Haus im "Hohen Haus"

ORF-Parlamentsmagazin feiert 25. Geburtstag

Wien (OTS) - Einblick in das "Hohe Haus" und seine Akteure am
Wiener Ring, objektiv, informativ und manchmal - das bestimmen weitgehend die Akteure - amüsant: Das ist das ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus". Am Samstag, dem 26. Jänner 1980, ist die erste Ausgabe auf Sendung gegangen. Zum 25. Geburtstag des Magazins luden Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol und ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner am Dienstag, dem 25. Jänner 2005, in den Budgetsaal des Parlaments zu einem feierlichen Empfang. Zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft und dem Medienbereich - u. a. die Zweite Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, Justizministerin Mag. Karin Miklautsch, die ehemaligen Minister Franz Hums, Dr. Kurt Steyrer und Ing. Mathias Reichhold, die Klubobleute bzw. deren Vertreter und zahlreiche Abgeordnete - sowie aktive und ehemalige Mitstreiter der Sendung, unter anderem der Sendungsverantwortliche Robert Stoppacher, machten dem ehrwürdigen Haus ihre Aufwartung. "Hohes Haus"-Moderatorin Gertrude Aubauer führte durch den Abend.

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "'Hohes Haus' fördert demokratiepolitisches Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher"

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "Es freut mich, dass wir unseren Zuseherinnen und Zusehern seit 25 Jahren im Rahmen der Parlamentsberichterstattung die Möglichkeit bieten können, Demokratie hautnah mitzuerleben. Seit 1980 präsentiert das wöchentliche TV-Magazin 'Hohes Haus' das parlamentarische Geschehen und seine Auswirkungen auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger in informativer und verständlicher Form und trägt damit wesentlich dazu bei, das demokratiepolitische Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher zu fördern. Mein Dank gilt allen, die zur mittlerweile 25-jährigen Erfolgsgeschichte des Magazins 'Hohes Haus' beigetragen haben."

Nationalratspräsident Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol: "'Hohes Haus' ist Schaufenster ins Parlament"

Nationalratspräsident Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol: "Die Sendung 'Hohes Haus' ist für die Österreicherinnen und Österreicher das Schaufenster ins Parlament. Das Fernsehen macht den Parlamentarismus transparent. Auf Grund der hervorragenden Arbeit der Redakteurinnen und Redakteure wird der Zuseher nicht mit reißerischen Schlagzeilen abgefertigt, sondern bekommt Nachricht und Hintergrund professionell aufbereitet. Ein besonderes Highlight sind für mich die Porträts der Abgeordneten. Sie ermöglichen einen interessanten Blick auf das Leben und die Arbeit von Politikern. Hier wird klar, dass man Parlamentarier nicht mit Sekundenzählen am Rednerpult bewerten kann, sondern dass Ausschuss- und Wahlkreisarbeit im Vordergrund stehen. Die Porträts machen deutlich, dass es keine 'faulen Politiker' gibt, wie es so gerne vom Boulevard verbreitet wird. Für diese hervorragende Arbeit im Dienste der Demokratie danke ich dem Team vom 'Hohen Haus' und wünsche weiterhin viel Erfolg für die Sendung."

25 Jahre "Hohes Haus": Die erste Sendung

676 Sendungen, 3.500 Beiträge, 20.280 Minuten Sendezeit, vier Moderatoren - das ist die Bilanz des ORF-Parlamentsmagazins "Hohes Haus", das im Jänner 2005 seinen 25. Geburtstag feiert. Am Samstag, dem 26. Jänner 1980, ist die erste Ausgabe des Magazins auf Sendung gegangen. Ein Blick auf die erste Sendung vor 25 Jahren könnte aktueller nicht sein: Damals diskutierte man - wie heute - über die Einführung einer Gesamtschule. Ein Bericht widmete sich bei der Premiere politischen Newcomern - unter anderem dem damaligen Nationalratsabgeordneten Dr. Heinz Fischer, dem heutigen Bundespräsidenten.

Erste Berichte aus dem Parlament im Jahr 1969

Am 21. Mai 1969 gab es überhaupt die ersten Parlamentsberichte im ORF - mit eigener Signation mit dem Titel "Hohes Haus" im Rahmen der Innenpolitik-Berichte. Seit 1981 berichtet man in Farbe. Bis zur 292. Ausgabe meldete sich die ORF-Parlamentsredaktion samstags und nur alle 14 Tage, seit März 1995 steht die Sendung wöchentlich am Sonntag um 12.00 Uhr auf dem Programm.

Das "Hohe Haus" in Zahlen

1981 gab es die erste Übertragung "Live aus dem Parlament". Im Jahr 2004 waren es 18 Übertragungen, im Jahr davor sogar 20. Insgesamt berichtete der ORF 444 Stunden "Live aus dem Parlament". Die erste "Aktuelle Stunde" flimmerte am 7. April 1989 über die österreichischen Bildschirme. Seither hat der ORF jede "Aktuelle Stunde" des Nationalrats - sowie auch jede "Fragestunde" -ausgestrahlt. Im Durchschnitt sehen ca. 150.000 Zuseher das "Hohe Haus". Die Sendung nach Angelobung des Kabinetts Schüssel I brachte die höchsten Zuschauerzahlen: Knapp eine halbe Million Menschen (51 Prozent Marktanteil) sahen am Sonntag, dem 6. Februar 2000, um 12.00 Uhr zu. Auch bei Live-Übertragungen bewegte die erste blau-schwarze Regierung die meisten Zuseher: 521.000 (56 Prozent Marktanteil) sahen am 8. Februar 2000 um 15.00 Uhr die Sondersitzung des Nationalrats. Der Chef der Parlamentsredaktion (seit März 2003), Robert Stoppacher, sorgt dabei für professionelle Kommentare bei den diversen Live-Übertragungen.

Nähere Infos unter http://presse.ORF.at.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0001