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Wiener Städtische Gruppe 4,5 Milliarden Euro
verrechnete Prämien/
Wiener Städtische Konzern übertrifft Prognose deutlich:
EGT (nach HGB, strenges Niederstwertprinzip) mehr als
verdoppelt auf 110 Mio. Euro/
Ausgezeichnete Entwicklung der Combined Ratio des Konzerns
(nach Rückversicherung) deutlich unter 100 Prozent/ Rekord-Prämienplus von 34,2 Prozent außerhalb Österreichs/ Weitere Erhöhung der Dividende um über 20 Prozent (D)=

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26.01.2005

Die verrechneten Prämien der Gruppe Wiener Städtische verzeichneten im Jahr 2004 nach vorläufigen Angaben einen markanten Wachstumsschub:
Die führende österreichische Versicherungsgruppe Zentral- und Osteuropas erzielte mit einem kräftigen Prämienplus von rund 16 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt Prämieneinnahmen von rund 4,5 Mrd. Euro. In den Auslandsmärkten konnte besonders stark zugelegt und mit verrechneten Prämien von 1.429,76 Mio. Euro ein zweistelliges Rekord-Plus von 34,2 Prozent erzielt werden. Im Inland gelang eine Prämiensteigerung um erfreuliche 8,9 Prozent auf 3.029,11 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) des Konzerns beträgt nach HGB und unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips rund 110 Mio. Euro. Damit hat der in 15 Ländern tätige Finanzdienstleister das Kon-zernergebnis - wie schon im Jahr 2003 - mehr als verdoppelt und die Gewinn-prognose (80 Mio. Euro) in hohem Ausmaß übertroffen.

"Mit dieser Topbilanz und einem Ergebnissprung um rund 120 Prozent haben wir unsere Ziele für das Jahr 2004 bei weitem übertroffen. Aus heutiger Sicht erlaubt uns das ausgezeichnete Geschäftsergebnis, den Gremien wieder eine Erhöhung der Dividende vorzuschlagen - und zwar um über 20 Prozent," so Wiener Städtische Generaldirektor Dr. Günter Geyer anlässlich der Präsentation der vorläufigen Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. "Dabei wurde von unseren Auslandsgesellschaften ein EGT von rund 30 Mio. Euro eingefahren. Das sind bereits rund 30 Prozent des Gesamt-EGTs des Konzerns," freut sich Dr. Geyer über das erfolgreiche Osteuropa-Geschäft. "Für das laufende Jahr peilen wir einen Ergebnisbeitrag der Auslandsunternehmen von 40 Mio. Euro an."

Die Combined Ratio des Konzerns (nach Rückversicherung) hat sich 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter verbessert und liegt deutlich unter 100 Prozent.

Gruppe Wiener Städtische im Ausland
Die Entwicklung des Auslandsanteils der letzten Jahre zeigt eine starke Wachstumsdynamik. 1999 wurde jeder achte Prämieneuro außerhalb Österreichs lukriert, 2004 war es schon jeder dritte.

Im Jahr 2004 erzielte die Wiener Städtische in den Auslandsmärkten Rekord-Wachstumsraten. Im Bereich Leben betrug die Prämiensteigerung herausragende 36,1 Prozent und die Prämieneinnahmen somit 425,85 Mio. Euro. Diese Entwicklung zeigt, dass die Bevölkerung in den neu-en EU-Ländern mit steigendem Wohlstand neben der Absicherung geschaffener Werte, zunehmend an die Sicherstellung der Zukunft und die Altersvorsorge denkt.

In der Nichtlebensversicherung (ohne Krankenversicherung) wurde mit einem ausgezeichneten 33,4-prozentigen Plus ein Prämienvolumen von 1.003,91 Mio. Euro. verbucht.

Die erfolgreichsten Märkte außerhalb Österreichs sind Tschechien und die Slowakei. In Tschechien ist die Kooperativa Prag - sie ist nach Prämien bemessen mittlerweile die größte Versicherungsbeteiligung der Gruppe - die zweitgrößte Versicherungsgesellschaft am Markt. 2004 konnte die ertragsstarke Gesellschaft ihr rasantes Wachstum auf hohem Niveau fortsetzen und ihre Prämien um 20,1 Prozent auf 789,58 Mio. Euro erhöhen. Im Bereich Leben gelang es dem Versicherer 2004 von Platz 3 auf 2 vorzurücken. Das EGT des Unternehmens betrug für das Jahr 2004 20,0 Mio. Euro. Erfreulich ist auch die Entwicklung der Combined Ratio (nach Rückversicherung), die 2004 deutlich unter 100 Prozent liegt.

In der Slowakei verbuchte die Kooperativa Bratislava - ebenfalls Nummer Zwei am regionalen Versicherungsmarkt - ebenso einen steilen Prämienanstieg. Das Prämienvolumen wuchs sogar um 27,8 Prozent auf 242,89 Mio. Euro. Gemeinsam mit den beiden slowakischen Gesellschaften Komunálna und Kontinuita erzielte die Gruppe Wiener Städtische in der Slo-wakei im Jahr 2004 verrechnete Prämien von 296,9 Mio. Euro (plus 29,7 Prozent). Das EGT der drei Gesellschaften in der Slowakei beläuft sich auf insgesamt 14,5 Mio. Euro, die Combined Ratio (nach Rückversicherung) liegt deutlich unter 100 Prozent.

In Kroatien konnte die Kvarner Wiener Städtische osiguranje d.d. mit einem Prämienvolumen von 27,92 Mio. Euro im Jahr 2004 einen Zuwachs von 37,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode vorweisen. Der zusätzliche Einstieg beim kroatischen Sach- und Lebensversicherer AURUM im Jahr 2004 katapultiert die Gruppe Wiener Städtische in Kroatien insgesamt auf den sechsten Marktrang.

Eine erfreuliche Marktentwicklung im Jahr 2004 verzeichneten auch die ungarische Union Biztosító Rt. mit einem Prämienplus von 77,5 Prozent, die rumänische S.C. Unita S.A. mit einem Wachstum von 28,3 Prozent bei den Prämien und der rumänische Landwirtschaftsversicherer S.C. Agras - Grupul Wiener Städtische S.A. mit einem Prämienanstieg von 32,2 Prozent sowie die polnische Compensa mit 30,0 Prozent Prämienplus.

In Serbien entwickelt sich die Wiener Städtische osiguranje a.d. sehr dynamisch und verzeichnete im Jahr 2004 eine dreistellige Prämiensteigerungsrate (plus 315,5 Prozent). Das Unternehmen schaffte es in kurzer Zeit zum viertgrößten Kfz-Kaskoversicherer am Markt.

Gruppe Wiener Städtische im Inland
In Österreich schnellten die verrechneten Prämien im Lebensversicherungsgeschäft um 9,9 Prozent auf 1.453,04 Mio. Euro nach oben. Neben der Wiener Städtischen AG konnten hier die beiden fast ausschließlich in der Lebensversicherungsparte tätigen Unternehmen Union Versicherung und BA-CA Versicherung hohe Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich erzielen.

Auch in der Nichtlebensversicherung (ohne Krankenversicherung) konnten die inländischen Versicherungsunternehmen der Gruppe eine kräftige Prämienentwicklung verzeichnen. Die verrechneten Prämien kletterten im Jahr 2004 um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1.295,38 Mio. Euro. Das hohe Wachstum wurde vor allem von der Wiener Städtischen AG und der Donau Versicherung getragen.

Im Inland bezifferte die Donau Versicherung verrechnete Prämien von insgesamt 592,76 Mio. Euro und erzielte damit ein 8,0-prozentiges Plus im Vergleich zum Vorjahreszeit-raum. Das EGT des Versicherers stieg auf 21,7 Mio. Euro (plus 35,5 Prozent). Die Combined Ratio (nach Rückversicherung) liegt klar unter 100 Prozent.
Die Union steigerte die Prämien um 10,0 Prozent und die BA-CA-Versicherung um 17,2 Prozent.

Die Gruppe Wiener Städtische ist die führende österreichische Versicherungsgruppe in Zentral- und Osteuropa mit rund 11 Mio. KundInnen, über 14 Mio. Versicherungsverträgen und 1.200 Filialen in 15 Ländern dieser Region.

Wiener Städtische Allgemeine Versicherung AG im Jahr 2004:
Mit 8,7 Prozent Prämienplus deutlich über Marktwachstum
Besonders kräftige Steigerung in der Sparte Leben dank Zukunftsvorsorge
EGT mehr als verdoppelt
Weiterhin ausgezeichnete Combined Ratio (nach Rückversicherung)
von rund 98 Prozent

Die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft erzielte im Jahr 2004 nach vorläufigen Zahlen insgesamt verrechnete Prämieneinnahmen von 1.874,53 Mio. Euro und übertraf damit die Prämien des Vorjahres um 8,7 Prozent. Demnach wuchs die Wiener Städtische weitaus stärker als der Markt (Marktwachstum Jänner bis November 2004: 6,3 Prozent). Die ausbezahlten Versicherungsleistungen reduzierten sich nach vorläufigen Angaben im Jahr 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf insgesamt 1.083,85 Mio. Euro. Diese Reduktion im Jahr 2004 ist vorwiegend auf den Rückgang der Lebensversicherungsleistungen gegenüber dem Jahr 2003 zurückzuführen.
Die höchsten Zuwachsraten erzielte die Sparte Lebensversicherung:
Verrechnete Prämieneinnahmen in der Höhe von 765,00 Mio. Euro bedeuten eine Steigerung von 11,1 Prozent im vergangenen Jahr. Im Vergleich dazu beträgt das Marktwachstum in dieser Sparte von Jänner bis November 2004 8,8 Prozent. Bei den laufenden Prämien erwirtschaftete die Wiener Städtische 534,84 Mio. Euro und damit eine Steigerung von 12,0 Prozent. Mit 230,16 Mio. Euro an Prämieneinnahmen bei den Einmalerlägen konnte ein 9,1-prozentiges Plus im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden, wobei vor allem die klassische Rentenversicherung maßgeblich zum guten Resultat beitrug.
Getragen wurde das Wachstum in der Lebensversicherung vom weiterhin guten Verkaufser-gebnis bei der Prämienpension, der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge der Wiener Städtischen. Seit Verkaufsstart im Jahr 2003 wurden über 85.000 Verträge bei der Wiener Städtischen AG abgeschlossen. Im Konzern waren es in den beiden Jahren mehr als 120.000 Stück. Die Neuabschlüsse im Jahr 2004 im Konzern beliefen sich auf rund 50.000. Die durchschnittliche Jahresprämie 2004 lag bei 750 Euro.
Die Versicherungsleistungen in der Sparte Leben sanken im Jahr 2004 um 14,0 Prozent auf 439,40 Mio. Euro. Der Grund lag darin, dass es im Jahr 2003 - bedingt durch den Ablauf steuerlich begünstiger Lebensversicherungspolizzen - zu hohen Auszahlungen kam. Im Jahr 2004 la-gen die Auszahlungen bei den Lebenspolizzen wieder im üblichen Rahmen.
Die Schaden-/Unfallversicherung legte mit verrechneten Prämieneinnahmen von 830,57 Mio. Euro um 8,6 Prozent zu (Marktwachstum Jänner bis November 2004: 4,9 Prozent), wobei in der Kfz-Sparte mit 305,08 Mio. Euro ein Zuwachs von 11,0 Prozent zu verzeichnen ist (Marktwachs-tum Jänner bis November 2004: 5,3 Prozent). In der Sachversicherung ohne Auto wurden 525,49 Mio. Euro eingenommen. Das entspricht einer Steigerung von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Marktwachstum Jänner bis November 2004: 4,5 Prozent).
Die Leistungen im Bereich Schaden-/Unfallversicherung liegen mit 452,07 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert.
Die Krankenversicherung verbuchte ein verrechnetes Prämienaufkommen von 278,96 Mio. Euro (plus 2,9 Prozent). Die Krankenversicherungsleistungen pendelten sich mit einem Betrag von 192,38 Mio. Euro ungefähr auf der Höhe der Vorjahresleistungen ein. Der Verwaltungskostensatz (ohne Provisionen) konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt werden. 2004 beläuft er sich auf 10,5 Prozent, 1999 betrug er 16,8 Prozent.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ist mit 65,1 Mio. Euro im Jahr 2004 mehr als doppelt so hoch (plus 113,1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Aus heutiger Sicht wird den Gremien - wie in den vergangenen Jahren -eine Erhöhung der Dividende vorgeschlagen werden, und zwar von über 20 Prozent auf 0,55 Euro je Vorzugs-aktie. 2003 wurden - unter Berücksichtigung des Aktiensplits - 0,45 Euro je Vorzugsaktie aus-geschüttet.

Die Wiener Städtische AG verzeichnete im Jahr 2004 wieder eine ausgezeichnete Combined Ratio (nach Rückversicherung) von rund 98 Prozent.

Wiener Städtische Aktie schlägt ATX und MSCI European Insurance Index Der Kurs der Wiener Städtischen Vorzugsaktien hat sich im Jahr 2004 mit einer Steigerung von 43,59 Prozent auf 24,31 Euro zum Jahresende äußerst erfolgreich entwickelt. Der MSCI European Insurance Index (in Euro) - der wichtigste europäische Index von Versicherungsakti-en -stieg im selben Zeitraum nur um 3,75 Prozent.
Im laufenden Jahr 2005 konnte der Kurs der Vorzugsaktie der Gesellschaft um 23,2 Prozent zulegen (Stand: 24. Jänner 2005) und ist damit der österreichische Versicherungstitel mit der höchsten Wertentwicklung.
Im Zeitraum vom 1. Jänner 2004 bis 24. Jänner 2005 verzeichnet die Vorzugsaktie der Wiener Städtischen eine Kurssteigerung von 76,90 Prozent. Der ATX stieg im selben Zeitraum um 58,22 Prozent. Die Wiener Städtische Vorzugsaktie (Notierung im Standard Market Continu-ous) gehört mittlerweile - auch im Vergleich zu den ATX-Werten - zu den liquidesten Werten an der Wiener Börse insgesamt.

Wiener Städtische Vorzugsaktie im Vergleich mit ATX-Werten -Tagesstatistik 21. Jänner 2005:
erzielt den sechsthöchsten Tagesumsatz mit 4,5 Mio. Euro
erreicht mit fast 160.000 Stück den fünften Platz bei der Anzahl der gehandelten Aktien

Seit der Erstnotiz der Wiener Städtischen Vorzugsaktie im Jahr 1994 wurde heuer ein neues Allzeithoch von 29,95 Euro (Stand: 24. Jänner 2004) verbucht. Das bedeutet fast eine Verdreifachung des Kurses bzw. 10,9 Prozent p.a. seit dem Börsegang (ohne Berücksichtigung von Dividenden).

Ziele 2005
Die Wiener Städtische hat sich für das Jahr 2005 folgende Ziele gesetzt:
Prämienvolumen Gruppe von mind. 4,7 Mrd. Euro
Konzern-EGT (nach HGB, strenges Niederstwertprinzip) von mind. 140 Mio. Euro
Combined Ratio Konzern (nach Rückversicherung) weiterhin deutlich unter 100 Prozent

"Nach einem ausgezeichneten Geschäftsjahr 2004 zeigt der Trend weiter aufwärts. Das hohe Wachstumspotenzial in den Reformländern, die anhaltende Nachfrage nach privater Altersvor-sorge in Österreich sowie konsequentes Kostenmanagement machen uns zuversichtlich, dass die Wiener Städtische Gruppe ihre Ziele für 2005 - steigende Prämien, zweistellige Zuwachsrate beim EGT und eine kontinuierlich verbesserte Combined Ratio - erreichen wird," so Generaldirektor Dr. Günter Geyer abschließend. "Wir werden unsere starke Position in den Reformlän-dern in den kommenden Jahren durch organisches Wachstum der bereits vorhandenen Unternehmen und ausgewählte Zukäufe weiter ausbauen und unser Ziel, mit unseren Auslandsgesellschaften unter die Top fünf am jeweils regionalen Markt zu kommen, konsequent verfolgen."

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Ende der Mitteilung euro adhoc 26.01.2005 09:03:24
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