Abwarten und auf die Zukunft setzen - Deloitte Private Equity Umfrage Q4 2004

Düsseldorf/Berlin (ots) - Ein Dokument zur Pressemitteilung liegt in der digitalen Pressemappe zum Download vor und ist unter http://www.presseportal.de/dokumente.html abrufbar

Private Equity Branche sieht keine großen Veränderungen für 2005 - Herausragende Themen sind "Secondary Buy-outs" und "Internationalisierung"

Der Mitte des Jahres 2004 einsetzende Negativtrend in der Private Equity und Venture Capital Branche hat sich nicht weiter fortgesetzt. Die aktuellen Ergebnisse der Deloitte Private Equity Umfrage und des Venture Capital Barometers zeigen einen vorsichtigen Optimismus für das neue Jahr 2005. Vierteljährlich befragt Deloitte hierzu 1.800 PE und VC Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Erwartungen der kommenden sechs Monate.

Private Equity

"Die Branche steht mit derzeit sehr verengten Exit-Perspektiven großen Herausforderungen gegenüber, die nicht ohne Schwierigkeiten zu bewältigen sein werden", so Karsten Hollasch, Partner im Bereich Global Transaction Services bei Deloitte. "Gerade das im Moment häufig genutzte Mittel eines brancheninternen Weiterverkaufs von Unternehmen (Secondary Sale), kann zu einer künstlichen Preisblase führen", so Hollasch weiter.

Der Private Equity Stimmungsindikator, eine Zusammenfassung der wesentlichsten Einflussfaktoren, hat sich Vergleich zum Vorquartal kaum verändert. Der Indikator ist lediglich um 1,7 Prozent auf 119 Punkte gestiegen. Er liegt damit nach einer wechselhaften Entwicklung nun wieder auf exakt dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr.

Sämtliche Parameter, die die klassischen Themen "Gesamtwirtschaftliches Klima", "Deal-Aktivitäten" oder "Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln" betreffen, verändern sich im Vergleich zum Vorquartal kaum. Bei den meisten Teilaspekten überwiegt zudem eine eher neutrale, abwartende Haltung.

Doch gerade die zukunftsweisenden Themen wie "Internationalisierung", "Wettbewerb" und "Exit-Channel" zeigen interessante Ergebnisse, die zwangsläufig langfristige Veränderungen für den bestehenden Beteiligungsmarkt erwarten lassen.

Grafik: Deloitte Grafik zum Download Venture Capital

Der VC-Markt wird auch in diesem Quartal durch die insgesamt pessimistische Grundhaltung in Bezug auf das gesamtwirtschaftliche Klima bestimmt. Eine Stagnation der Transaktionsvolumina ist zu erwarten, wobei Investitionen in einzelne gewinnnverprechende Industriezweige steigen. Fokus der Investoren werden weiterhin Unternehmen im Bereich der Expansions- oder Start-up-Phase sein, wobei ein leichter Anstieg der Investitionen in Unternehmen der Seed-Phase zu erwarten ist.

Aufgrund fehlender Impulse und wenig Aussicht auf eine deutliche Verbesserung der Gesamtwirtschaft, erwarten die Investoren für 2005 keine signifikanten klimatischen Veränderungen im VC-Markt. Es überwiegen daher deutlich Transaktionen mit mittel- bis langfristigen Haltedauern. Es ist daher davon auszugehen, dass langfristig gute Ergebnisse erzielt werden.

Die Umfragedetails

Das Private Equity- und Venture Capital-Team von Deloitte untersucht die Erwartungen und Aussichten der beiden Branchen durch zwei sektorspezifische und regelmäßig vierteljährlich durchgeführte Studien, die Private Equity-Survey und das Venture Capital Barometer. Zu ihren Markteinschätzungen für die nächsten zwei Quartale wurden wieder mehr als 1.800 Investmentmanager der Venture Capital- und Private Equity-Branche mittels Fragebogen befragt. Deloitte Private Equity- und Venture Capital-Umfragen erscheinen in den Ländern Australien/Neuseeland, USA, Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Hong Kong/China, Israel, Italien, Kanada, Niederlande, sowie für Central Europe in Ländern wie Polen, Tschechische Republik, Ungarn. Die Umfrage ist als pdf-Datei und als Faltblatt erhältlich (deutsch oder englisch).

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