ÖAMTC: Vorsicht bei Begegnung mit Räum- und Streufahrzeugen

Tipps zur Vermeidung von Unfällen - O-Ton über APA-Audio-Plattform abrufbar

Wien (ÖAMTC-Presse) - Im Laufe des Mittwochvormittages werden in Ostösterreich starke Schneefälle erwartet. Die Räum- und Streufahrzeuge der Straßenmeistereien und Winterdienste stehen bereit. Beobachtungen des ÖAMTC der vergangenen Tage zeigen: Wenn Autofahrer auf Räumfahrzeuge treffen, kommt es durch Fehlverhalten der Lenker immer wieder zu gefährlichen Situationen. "Zu Räumfahrzeugen sollte man immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand halten und besser nicht überholen", fasst Helmut Goldemund von der Informationszentrale des Clubs die wichtigsten Hinweise zusammen.

Autofahrer unterliegen vielfach dem Denkfehler, dass sie hinter einem Streufahrzeug mit einwandfreien Fahrbahnverhältnissen rechnen können. "Genau das Gegenteil ist der Fall: Unmittelbar nach einem Salzwagen sind die Straßen ebenso glatt, wie vor dem Fahrzeug. Auch moderne Auftaumittel benötigen eine gewisse Zeit, bis sie wirken", erklärt Goldemund. Zu besonders verzwickten Situationen kann es laut ÖAMTC auf drei- und vierspurigen Autobahnabschnitten kommen: Hier ergeben sich Gefahrensituationen schon alleine durch das von den Räumfahrzeugen erzeugte Nadelöhr, immerhin werden bis zu vier Fahrspuren auf eine einzige verengt. Hinzu kommt, dass Schneepflüge auf Autobahnen versetzt nebeneinander fahren. Überholen durch Vorbeischlängeln ist äußerst leichtsinnig, riskiert man doch durch Spurwechsel und den damit verbundenen augenblicklich veränderten Straßenverhältnissen, ins Schleudern zu geraten.

Die Experten des ÖAMTC appellieren daher an die Autofahrer, bei Begegnungen mit Schneepflügen unbedingt das Tempo zu reduzieren und genügend Abstand zu halten. Dabei muss man gar nicht an mögliche Unfälle denken. Denn schon aufgewirbelter Splitt kann kostspielige Schäden an Windschutzscheiben und Lack verursachen.

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