Würschl: Ich begrüße die Einschaltung der Staatsanwaltschaft in der Causa "Trade Mark Gallus"

Würschl sieht in Marke Vermögenswert der Firma, nicht Eigentum des belgischen Unternehmers Gerard van Spaendonck

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wir gehen davon aus, dass die Marke Gallus einen Vermögenswert der Firma darstellt und daher selbstverständlich der Masse zuzuordnen und nicht Privateigentum des belgischen Unternehmers ist. Diesen Umstand gilt es daher genau zu prüfen, wie es die Staatsanwaltschaft bereits angekündigt hat", fordert der Landesgeschäftsführer der Kärntner SPÖ, Herbert Würschl. Wenn es darum gehe Arbeitsplätze zu retten müsse jedes Mittel nur recht und billig sein, dürfe man keine Hürde scheuen, so Würschl. "Sollte sich der Verdacht erhärten, dass Gerard van Spaendonck das Recht auf Verwendung der Marke vor der Insolvenz im Wissen um die drohende Insolvenz herausgekauft hat, müsse gegen den Unternehmer mit entschiedener Härte vorgegangen werden, dann würde es sich nämlich um Gläubigerschädigung handeln", so der SP-Geschäftsführer.

Man könne nicht zulassen, dass im Falle Gallus Wolfsberg der Kapitalismus über die Menschen siege. "Sollte an der Gallus-Geschichte etwas faul sein und davon muss ich derzeit leider ausgehen, dann sollten sich die Verantwortlichen sehr warm anziehen", kündigt Würschl an. (Schluss)

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