Scheucher: Rauch-Kallat steht für geschlechtersensible Medizin

Forderungen von SPÖ-Wurm sind obsolet - Wurm soll Anfragebeantwortung lesen

Wien, 25. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Frauen und Männer sind anders krank. Dennoch ist in der Medizin der Prototyp Patient nach wie vor männlich. "Gesundheits- und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat ist die erste Politikerin, die sich für eine geschlechtersensible medizinische Betreuung und Behandlung einsetzt", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Die Forderungen von SPÖ-Abgeordneter Wurm seien deshalb obsolet. Offensichtlich habe Wurm auch die Beantwortung der Anfrage an Ministerin Rauch-Kallat nicht gelesen. ****

Das Gesundheitsministerium entwickelt gemeinsam mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger die "Vorsorgeuntersuchung neu", die erstmals geschlechterspezifisch differenziert und auch auf die Früherkennung und Verhütung von Herz-Kreislaufkrankheiten ausgerichtet ist. Frau Prof. Anita
Rieder, die Autorin des Buches "Gender Medizin", werde von Rauch-Kallat immer wieder als Beraterin herangezogen. Auch der erste Frauen-Gesundheitsbericht sei in Ausarbeitung. "Offensichtlich sind zahlreiche Initiativen der Frauenministerin an Wurm
vorbeigegangen", so Scheucher.

Gewiss müsse die Gender Medizin weit mehr als bisher Eingang in die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte, in die Weiterbildung und Fortbildung der MedizinerInnen finden. Schließlich könne der so genannte "kleine Unterschied" zwischen Mann und Frau schwerwiegende Folgen haben. Bei z.B. einem Herzinfarkt klagen Frauen über völlig andere Beschwerden und der Infarkt wird oft nicht als solcher erkannt. Auch in der Arzneimittelforschung werde dem Unterschied zwischen den Geschlechtern bisher zuwenig Rechnung getragen.
"Frauen verdienen es einfach, dass ihrer Gesundheit besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Mit Gesundheits- und Frauenministerin Rauch-Kallat wird dies auch gewährleistet", so Scheucher abschließend.

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