Vladyka: Streetworker-Netzwerk ausbauen

Drogenproblematik eignet sich nicht um politisches Kleingeld zu machen

St. Pölten (SPI) - "Wir brauchen Streetworker in jedem Bezirk, gut ausgestattete Drogenberatungsstellen, eine breit angelegte Informationskampagne, die Finanzierung von Suchtpräventionsangeboten vom Kindergarten bis zum Erwachsenenalter, Fortbildungsangebote für LehrerInnen und eine generell jugendfreundlichere Politik in unserem Bundesland", fordert die SPNÖ-Sozialsprecherin, LAbg. Christa Vladyka, eine koordinierte, offensive Bekämpfung der steigenden Drogenproblematik in Niederösterreich ein. "Die Drogenproblematik ist für wahr kein Thema, das sich eignet, um damit politisches Kleingeld zu machen! Dazu sind die Schicksale, die damit verbunden sind, zu dramatisch", mahnt Vladyka, mehr Ernsthaftigkeit in der Drogendiskussion ein.****

"Die VPNÖ versucht leider einmal mehr, von den eigenen Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken und den ‚schwarzen Peter' anderen zuzuschieben. Anders ist es nicht zu erklären, dass die VP bei ihrer Klubklausur allen Ernstes versuchte, der SPÖ die Schuld für die dramatische Entwicklung der letzten Zeit zuzuschieben", so Vladyka weiter. Die derzeitigen Maßnahmen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zwar wurde schon im Jahr 2000 der Suchtplan beschlossen, allerdings fehlten bisher immer die notwendigen Mittel. "Wenn die VPNÖ sich nun verstärkt der Suchtprävention annehmen will, dann hoffe ich sehr, dass es nicht bei vollmundigen Ankündigungen bleibt, sondern dass auch die finanzielle Ausstattung dazu auf dem Fuße folgt!", so Vladyka abschließend.
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