Untaugliche Maßnahmen der SPÖ zur Lärmbekämpfung

~ Wieder einmal ist die SPÖ zu langsam und versucht ein innerstädtisches Problem auf dem Rücken der Bezirks auszutragen. ~

Wien (OTS) - Die ablehnende Haltung der Verkehrsbehörde MA 46 zum Fahrverbot von LKWs über 7,5 Tonnen - so auch im 7. Bezirk - trägt Stadtrat Schicker mit. Statt dass die Stadt Wien eine Machbarkeitsstudie für mögliche Lösungen gegen LKW-Lärm in Auftrag gibt und finanziert, geht sie in Wahrheit auf die Wünsche der Innenbezirke nicht ein. Die Kosten der Belastung der Güterverkehrs stehen in keinem Verhältnis zu den Kosten einer Machbarkeitsstudie.

"Das führt zu seltsamen Ausprägungen" meint der Bezirksvorsteher von Neubau Thomas Blimlinger: "Natürlich ist die Lärmbekämpfung ein zentrales Thema, gerade in den Innenbezirken aber das einzige was der SPÖ auf Bezirksebene dazu einfällt sind Arbeitsgruppen, die Stadtrat Schicker zwar wichtig findet, aber selbst keine Veranlassung sieht dem Problem Herr zu werden".

"Die Probleme der lauten und großen LKWs sind ja nicht bezirksbezogen, sondern Teil des Transportproblems der Wirtschaft. Zu sagen, es gäbe leere LKW-Fahrten ist zu billig. Richtig ist, dass LKWs immer mehr zu rollenden Lager werden. Das ist aber in erster Linie ein Problem der zu niedrigen Transportkosten.

Auch Klubobmann Stefan Freytag von den Alsergrunder Grünen bedauert die ablehnende Stellungnahme der MA 46 zum geforderten LKW-Fahrverbot im 9. Bezirk. "Es werden nicht die Bedürfnisse der Klein- und Mittelbetriebe im Bezirk vertreten sondern ausschließlich die Interessen großer Handelsketten." Zudem verspiele die Stadt Wien auch immer wieder Möglichkeiten für verkehrsberuhigenden Lösungen, wie das Beispiel Servittengasse zeige.

Der Neubauer Bezirksvorsteher Blimlinger hat bereits vor Wochen Gespräche mit der Verkehrsabteilung der Wirtschaftskammer aufgenommen. "Ich stehe jeder Initiative zur Verringerung der Lärmproblematik durch LKWs positiv gegenüber. Am Zug ist die Stadt Wien und Stadtrat Schicker" so Blimlinger abschließend.

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