Morgen startet Mitteleurop. Biomassekonferenz 2005 (26.-29. 1) Graz: Besucher-Ansturm bei Biomassekonferenz

Besucherstopp: Organisatoren ersuchen um Verständnis dafür, dass es für unangemeldete Konferenzteilnehmer keine freien Plätze mehr gibt.

Wien (OTS) - 860 Konferenzteilnehmer. Auf ein überwältigendes weltweites Besucher-Interesse stößt die morgen beginnende Mitteleuropäische Biomassekonferenz im Messe Center Graz. "Insgesamt haben sich 860 Experten, Verantwortungsträger und Interessierte aus 27 Ländern angesagt. Ursprünglich konzipierten wir die Konferenz für 400 Gäste", freuen sich Dr. Heinz Kopetz und Prof. Dkfm. Ernst Scheiber, beide vom Österreichischen Biomasse-Verband. Deshalb ersuchen die Organisatoren - der Österreichische Biomasse-Verband und die Energieverwertungsagentur - um Verständnis dafür, dass unangemeldete Teilnehmer keine Plätze mehr finden.

Viele Besucher aus Ungarn und Polen. "Der Großteil der ausländischen Konferenzbesucher - insgesamt rund 300 - kommt wie erwartet aus den neuen EU-Ländern, insbesondere aus Polen und Ungarn, aus Slowenien, Tschechien und der Slowakei, aber auch aus Deutschland", betonen Kopetz und Scheiber. Und weiter: "Gäste haben wir auch aus Großbritannien, Italien, den USA, aus Russland, der Ukraine und aus Südkorea."

Morgen starten Exkursionen. Mit Exkursionen zur Pelletsfabrik Leitinger (Preding), zum Bioenergie-Heizungshersteller KWB (St. Margarethen), weiters zu einem Leutschacher Weinbauern, der mit Bio-und Solarenergie seinen Wein kühlt, sowie zur Murecker Biodiesel-, Biogas- und Biowärmeanlage startet morgen die Mitteleuropäische Biomassekonferenz. Sie geht vom 26. bis 29. Jänner im Messe Center Graz über die Bühne.

Beratungen über verstärkten Einsatz von Biotreibstoffen, Ökostrom und Ökowärme. "Im Mittelpunkt der Beratungen am 27. und 28. Jänner steht der verstärkte Einsatz von Biotreibstoffen, Ökostrom und Ökowärme in Europa. In den jeweils parallel stattfindenden Plenarsitzungen referieren insgesamt 50 hochkarätige Biomasse- und Energieexperten aus Deutschland, Schweden, Finnland, Belgien, Österreich, den USA sowie aus den neuen EU-Ländern", erläutert Prof. Dkfm. Ernst Scheiber, Geschäftsführer des Österreichischen Biomasse-Verbandes. Die Übersetzung erfolgt in sechs Sprachen. Der 29. Jänner ist dann wieder mehreren Exkursionen gewidmet.

Besucheransturm unterstreicht Wichtigkeit der Bioenergie in Europa. "Da Öl und Gas immer knapper und damit teurer werden, geht die Entwicklung ganz klar in Richtung erneuerbarer Energieträger", betont Heinz Kopetz in seiner Funktion als Vorsitzender des Österreichischen Biomasse-Verbandes. Und weiter: "Das unerwartet große Besucherinteresse bestätigt, dass auch die neuen Mitgliedstaaten verstärkt Biotreibstoffe, Ökostrom und Biowärme einsetzen wollen."

Know-how Transfer: Exportchancen für heimische Firmen. Die Mitteleuropäische Biomassekonferenz soll nicht nur einen europaweiten Entwicklungsschub für Biotreibstoffe, Ökostrom und Ökowärme bringen, sondern auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Ost und West vertiefen. Zahlreiche heimische Unternehmen können als weltweite Technologieführer im Rahmen der Konferenz neue Geschäfte anbahnen. Auf den internationalen Märkten sind beispielsweise österreichische Pellets- und Hackschnitzelheizungen sehr gefragt. Auch bei der Herstellung von Biodiesel- und Ökostromanlagen mischen österreichische Firmen an der internationalen Spitze mit. "Daher wollen wir den neuen EU-Ländern auch entsprechendes technisches Know-how weitergeben", sagt Kopetz.

Informationen und Programm unter www.oekosoziales-forum.at.

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