SJÖ fordert Bundesförderung für ZARA

Anti-Rassismus-Arbeit hat für Bundesregierung keinen Stellenwert

Wien (SK) Ludwig Dvorak, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fordert von der schwarz-blauen Bundesregierung Bundesförderungen für den in seiner Existenz bedrohten Verein ZARA (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit). "Der Verein leistet wertvolle Arbeit im Bereich der Beratung und Dokumentation. Für die Bundesregierung müsste es eigentlich außer Zweifel stehen, dass Anti-Rassismus-Arbeit in ihrem Verantwortungsbereich liegt, und diese auch finanzieller Mittel bedarf", so Dvorak am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Dvorak verwundert es aber nicht, dass sich gerade ÖVP und FPÖ einer Förderung verschließen: "Gerade die FPÖ ist es, die permanent Vorurteile schürt, indem sie gegen MigrantInnen hetzt. Sie versucht von sozialen Spannungen, die nicht zuletzt durch die Sparpolitik der Bundesregierung hervorgerufen werden, zu profitieren. Ohne diese soziale Brandstifterei könnte diese Partei auch nicht überleben, denn die Tatsache, dass diese Partei den Leuten das Geld aus der Tasche zieht, lässt sich schlecht verkaufen."

Für Dvorak ist es skandalös, wie konsequent diese Bundesregierung sinnvolle Projekte aushungert, während sie selbst das Geld für die sinnlosesten Unterfangen hinauswirft: "Die Fälle reichen von Männerabteilungen, die bis heute keinerlei verwertbaren Output geben, außer dass diese Abteilung keine Existenzberechtigung hat, über Abfangjäger, die kein Mensch braucht, bis hin zu steuerfreien Vereinen, die angeblich dem Allgemeinwohle dienen, weil im Mittelpunkt die Person des Finanzministers steht. Die Bundesregierung könnte sich hervortun, und zur Abwechslung einmal etwas Sinnvolles tun." (Schluss) ns/mm

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