Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien startet Wahlkampf zur Wiener Wirtschaftskammerwahl

Spitzenkandidat Fritz Strobl: umdenken - wählen - damit es für Selbstständige wieder leichter wird - Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien

Wien (OTS) - Am Wiener Eistraum startete der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien am Montag, den 24. Jänner im Beisein von Bürgermeister Dr. Michael Häupl seinen Wahlkampf zur Wiener Wirtschaftskammerwahl 2005. Vom 12. bis 15. März stellen sich vier Fraktionen sowie einige Namenslisten den Wiener UnternehmerInnen zur Wahl. "Wir kandidieren erstmals unter der Bezeichnung Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien. Denn: Wir bekennen uns ganz klar zu unserer sozialdemokratischen Gesinnung und setzen uns für eine echte Chancengleichheit für alle UnternehmerInnen, vor allem jedoch für Einpersonenunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe (KMU) ein. Unser klares Ziel ist es unsere historische Chance zu nützen, die absolute Mehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbundes in Wien zu brechen", so LAbg Fritz Strobl Spitzendkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien.

Die Wiener UnternehmerInnen können rund 98.000 Stimmen bei der Wiener Wirtschaftskammerwahl abgeben. Sie sind aufgerufen ihre Vertretung in der Wirtschaftskammer neu zu wählen. Man wolle sich um die Selbständigen statt um Konzerne kümmern, sagte der Spitzenkandidat und beschrieb damit auch den größten Mangel des ÖVP-Wirtschaftsbundes, der weder für die Einpersonenunternehmen noch für die KMU viel geleistet habe. "Der ÖVP-Wirtschaftsbund entdeckt seine Liebe zu den KMU immer nur für eine sehr kurze Zeit, nämlich ein halbes Jahr vor der Wirtschaftskammerwahl, um dann kurz nach der Wahl "Hochzeit mit den Großkonzernen" zu feiern. Genau das passiert seit dem Jahr 2000 in Österreich! Der ÖVP-Wirtschaftsbund und der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender versuchen nach wie vor den UnternehmerInnen eine gewisse Unabhängigkeit vorzugaukeln, die es in Realität aber nicht gibt. Beide Fraktionen sind eindeutig Teil der schwarz-blauen Bundesregierung. Die ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer fungiert nur als verlängertes Sprachrohr der Bundesregierung und nicht als Vertretung der UnternehmerInnen", sagte Strobl.

Die wesentlichsten Forderungen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien lauten:

Für Selbstständige statt für Konzerne:

  • Steuern senken!
  • Sozial absichern!
  • Kaufkraft stärken!
  • Faire Mieten!

"Und zwar während der ganzen fünf Jahre zwischen zwei Wahlgängen und nicht nur kurz vor einer Wahl", betonte Strobl.

Die Wahlbeteiligung bei der Wirtschaftskammerwahl im Jahr 2000 betrug in Wien lediglich 27,7 Prozent (inkl. ruhender Gewerbeberechtigungen). Die UnternehmerInnen haben nach fünf Jahren schwarz-blauer Wirtschaftspolitik der Bundesregierung erstmals wieder die Chance die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mitzubestimmen und ihren Protest gegen die schwarz-blaue Bundesregierung auszudrücken, hoffte Strobl auf eine rege Wahlbeteiligung. "Wir haben in den letzten 5 Jahren gesehen, wie sehr und wie nachhaltig die schwarz-blaue Bundesregierung die Wirtschaftspolitik beeinflusst. Daher betone ich nochmals, dass vor allem der ÖVP-Wirtschaftsbund nicht aus seiner Verantwortung für die derzeitige Wirtschaftspolitik entlassen werden kann. ÖVP-Wirtschaftsbundpräsident Leitl agiert nicht unabhängig, sondern ist Teil des wirtschaftspolitischen Teams der Bundesregierung", schloss Strobl seinen Wahlaufruf.

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