Aus für Gallus: Ambrozy: Alles tun, um eine soziale Abfederung zu erzielen

Klubobmann Markut (S) fordert Arbeits- und Sozialstiftung aus dem Verkaufserlös

Klagenfurt/Wolfsberg (SP-KTN) - Tief betroffen zeigten sich am Montag die Kärntner SozialdemokratInnen hinsichtlich des besiegelten Schicksals der Kärntner Schuhfabrik Gallus. "Es ist eine Katastrophe für die Region, nun gilt es alles Menschenmögliche zu tun, um die betroffenen MitarbeiterInnen sozial abzufedern und alle Anstrengungen zu unternehmen, um Ersatzarbeitsplätze zu schaffen", erklärte SP-Chef LHStv. Peter Ambrozy in einer ersten Reaktion auf den Gläubigerbeschluss den Betrieb per 31. Jänner 2005 zu schließen. Die Schuhfabrik war Ende letzten Jahres wegen Absatzproblemen insolvent geworden.

SP-Klubobmann Karl Markut forderte eine Arbeits- und Sozialstiftung aus dem Verkaufserlös. "Es kann nicht sein, dass auf dem Rücken der betroffenen MitarbeiterInnen gepokert wird. Das für die Ausfallshaftung vorgesehene Geld muss verwendet werden, um in der Region Ersatzarbeitsplätze zu schaffen", forderte Markut und erklärte: "LH Haider hat den Betroffenen bei seinem letzten Betriebsbesuch Hoffnungen gemacht, nun ist er gefordert, diese Zusicherungen durch Anstrengungen für neue Arbeitsplätze einzuhalten."

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