Walch: Veit Sorger - Arbeitnehmerfeindlichster IV Präsident!

Lohnkürzung heißt Motivationsreduzierung

Wien, 2005-01-24 (fpd) - "IV-Präsident Veit Sorger kann es offenbar nicht lassen: Zuerst will er, daß die Arbeitnehmer ohne Zeitausgleich länger arbeiten, jetzt will er wieder die Überstunden abschaffen. Was fällt ihm als nächstes ein?", fragte heute der freiheitliche Arbeitnehmervertreter Abg. Max Walch. ****

Veit Sorger habe nicht viel Ahnung, wie man fleißige Mitarbeiter behandle. "Man bezahlt sie leistungsorientiert, gibt Prämien bei zusätzlichen Leistungen und bezahlt geleistete Überstunden aus", so Walch. Jene Betriebe, die so vorgingen, hätten gut motivierte Mitarbeiter bzw. Stammarbeiter und seien am Arbeitsmarkt durch ihre Qualität leistungsfähig. Außerdem würden sie gute Gewinne durch ihre Qualitätsarbeit einfahren.

Hinsichtlich der von Veit Sorger geforderten Flexibilisierung forderte Walch den IV-Präsidenten auf, endlich einmal die österreichischen Kollektivverträge zu lesen. Denn es gebe jetzt in vielen Kollektivverträgen genügend Flexibilisierung. Sorger wäre gut beraten, nicht ständig über Lohn- und Gehaltskürzungen von Arbeitnehmern nachzudenken, sondern die Betriebe aufzufordern, Arbeitnehmer, die besondere Leistungen erbrächten, die sich im Gewinn des Betriebes auswirkten, auch vermehrt finanziell zu beteiligen.

"Glücklicherweise denken nicht viele Unternehmer so wie IV Präsident Veit Sorger. Denn dann würde die Lohnpolitik und Arbeitszeitpolitik für die Arbeitnehmer traurig aussehen", so Walch. (Schluß)

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